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Ayllón: Altstadt, Burghügel und Weinkeller

Unterkünfte in Ayllón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Ayllón beginnt der Blick auf den Ort mit der Altstadt: Sie ist als Bien de Interés Cultural ausgewiesen.

File:Arco medieval de Ayllón, Segovia, España, 2017 05.jpg File:Arco medieval de Ayllón, Segovia, España, 2017 05.jpg Foto: Benjamín Núñez González via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Die Plaza Mayor ist ein von Arkaden gesäumter Platz. Ihre alten Arkaden bewahren charakteristische und auffällige Pfosten, die als Erkennungsmerkmal des Ortes gelten. El Arco ist eines der drei ehemaligen Stadttore von Ayllón und trägt vier Wappen angesehener Familien. Der Palacio de los Contreras wurde 1497 von Juan de Contreras errichtet. An der Iglesia de San Miguel sind romanische Apsiden erhalten; ihr Portal ist mit Rosetten, Zickzackmustern und Schachbrettmustern gestaltet. Der Palacio del Obispo Vellosillo beherbergt das Museo de Arte Contemporáneo de Ayllón.

Von der Iglesia de San Martín del Castillo sind nur der Turm La Martina und die steinernen Grundmauern erhalten. La Martina diente als Wachtturm und bis zum 16. Jahrhundert als Glockenturm der ehemaligen Kirche. Das Rathaus von Ayllón wurde im 16. Jahrhundert errichtet, zu Beginn des 19. Jahrhunderts umgebaut und durch einen Brand im Jahr 1945 beschädigt; dabei blieb nur die Fassade erhalten. Die Fuente de Cuatro Caños auf der Plaza Mayor wurde 1892 zum Gedenken an den 400. Jahrestag der Entdeckung Amerikas errichtet.

Die Casa del Águila ist ein herrschaftliches Haus aus Haustein; ihren Namen verdankt sie einem an der Fassade angebrachten Wappen in Form eines Adlers des heiligen Johannes. Der Hauptaltaraufsatz von Santa María la Mayor stammt aus dem Konvent San Francisco und wurde nach dem Beginn der Desamortización im Jahr 1840 dorthin übertragen. Auf dem Hügel, auf dem sich früher die Burg von Ayllón befand, sind die Lehmmauerreste Los Paredones erhalten. Die Casa-Palacio de María Eugenia de Montijo wurde 1693 erstmals urkundlich erwähnt und diente María Eugenia de Montijo als Raststätte auf ihren Reisen zwischen Paris und Madrid.

Ayllón Medieval findet am letzten Juliwochenende statt und umfasst einen Markt, Dreschen, Straßentheater, Falknerei, Geschichtenerzählen, Wettkämpfe, Abendessen für Adlige und Bürgerliche sowie keltische Musik. Die Feste zu Ehren des San Miguel Arcángel finden am 29. September statt.

Landschaft und Wein

Die Gipfel der Sierra de Ayllón umgeben die Ortschaft Ayllón. Die Burghügel von Ayllón bestehen aus rötlichen und braunen Konglomeraten, Sandsteinen und Tonsteinen. Diese Gesteine entstanden im Känozoikum durch Flüsse und Sturzbäche. Die Wechsellagerung von Sandstein- und Tonschichten in den Burghügeln ermöglichte den Bau unterirdischer Weinkeller.

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Die traditionellen Weinkeller und Kelterhäuser von Ayllón liegen auf den Burghügeln am Fluss Aguisejo. Damit stehen in Ayllón Baugeschichte, Geologie und Weintradition in eng benennbaren Ortsdetails nebeneinander.

Führungen und regionales Umfeld

Szenisch gestaltete Führungen durch Ayllón vermitteln historische Ereignisse aus der Zeit vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Eine szenisch gestaltete Führung dauert etwa eine Stunde und 45 Minuten, wird von einer Führerin geleitet und umfasst sechs Theaterszenen.

Das Museo de los Aromas ist ein Museum im weiteren regionalen Umfeld von Ayllón. Im weiteren regionalen Umfeld von Ayllón liegen außerdem der Pico de Grado, ein Gipfel, El Mirador, ein Aussichtspunkt, Lobo, ein Berg, und Hoces de Rio Riaza, ein Park.

Weitere Orte: Grado Del Pico, Otero De Herreros, Sacramenia, Dehesa Mayor, Torrecaballeros, Chatún, Valseca, Cabanillas

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

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