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Dehesa Mayor: Kultur, Lagunen und Kiefernwald

Unterkünfte in Dehesa Mayor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dehesa Mayor liegt nahe dem Arroyo Cerquilla an der natürlichen Grenze zwischen dem Páramo und dem Kiefernwald. Auf der anderen Seite der Straße bei Dehesa Mayor beginnt eine silikatische Landschaft mit Kiefernwald. Schon auf kleinem Raum treffen hier unterschiedliche Landschaftsformen, historische Spuren und Wege durch die Umgebung aufeinander. Der Ortscharakter ergibt sich dabei aus dem unmittelbaren Nebeneinander von offenen Ebenen, bewaldeten Flächen und Gewässern.

Kultur

Die Iglesia de San Juan Bautista ist im kommunalen Architekturkataster von Cuéllar integral geschützt. Das Gotteshaus aus dem 17. Jahrhundert bewahrt ein barockes Hauptretabel, das 1701 geschaffen wurde. Errichtet wurde die Kirche aus Mauerwerk mit weißlichem Kalkstein aus der Umgebung. Ihre Architektur verbindet damit das geschützte Bauwerk mit einem regional benannten Baustoff; zugleich treffen an diesem Ort Baugeschichte und die überlieferte Ortsgeschichte zusammen.

Auch die Ortsbezeichnungen reichen in unterschiedliche historische Zeitpunkte zurück: Dehesa Mayor wurde 1290 Sant Mayor genannt; der Name Dehesa Mayor wird ab 1591 erwähnt. Das wichtigste örtliche Fest ist San Juan Bautista; gefeiert wird es an dem Wochenende, das dem 24. Juni am nächsten liegt. San Isidro Labrador wird am 15. Mai gefeiert. Für eine San-Isidro-Feier in Dehesa Mayor ist eine Prozession vorgesehen, die von der Dulzainengruppe „A por Ellos“ begleitet wird. Damit stehen im Festkalender sowohl das örtliche Patrozinium als auch ein eigener Termin im Frühjahr nebeneinander.

Natur

Die Ebenen rund um Dehesa Mayor werden größtenteils für den Anbau von Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben genutzt. In der näheren Umgebung bilden kleine Lagunen bedeutende Rückzugsräume für Vögel; dazu zählt die nahe gelegene Lagune El Espadañal. El Espadañal ist ein großes Gewässer mit Zugvögeln, Amphibien, Krebsen und kleinen Fischen. So umfasst die Landschaft nicht nur die landwirtschaftlich geprägten Ebenen und den Kiefernwald, sondern auch feuchte Lebensräume mit unterschiedlichen Tiergruppen.

Die geografischen Übergänge lassen sich besonders klar an zwei Stellen erkennen: am Arroyo Cerquilla zwischen Páramo und Kiefernwald sowie an der Straße, hinter der die silikatische Landschaft beginnt. Zusammen mit den Lagunen und den bewirtschafteten Ebenen entsteht ein Mosaik aus Gewässern, Wald und offenen Nutzflächen.

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Unterwegs

Die Páramo-Autoroute erreicht Dehesa Mayor über die Straße C-112 in Richtung Riaza. Eine vom Provinzialen Tourismusverband Segovia veröffentlichte Radroute führt von Cuéllar auf breiten, geraden Straßen durch die Tierra de Pinares nach Dehesa Mayor. Zum Verkehrsbezug von Dehesa Mayor gehört die Buslinie Cantalejo–Cuellar.

Die Radroute verbindet dabei den Ausgangspunkt Cuéllar mit der Tierra de Pinares und Dehesa Mayor, während die Autoroute in Richtung Riaza weist. Die beiden Angaben beschreiben unterschiedliche Landschaftsbezüge: einmal die geraden Straßen durch den Kiefernraum, einmal die Verbindung über die C-112.

Weitere Orte: Navas De Oro, Cabanillas, San Rafael, Pelayos del Arroyo, Valdesimonte, Bernuy De Coca, Pedraza, Tolocirio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Segovia.

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