San Medel am Arlanzón: Geschichte und Wege
Unterkünfte in San Medel
San Medel liegt am rechten Ufer des Flusses Arlanzón und bestand bereits zu Beginn des 10. Jahrhunderts.
File:Vista de San Medel (Cardeñajimeno, Burgos).jpg
Foto: Taurëendil via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Geschichte
Früher hieß der Ort Villabáscones; weitere historische Namensformen waren Villabáscones de San Medel und Samedel.
Am Eingang von San Medel lebte spätestens im Jahr 944 eine Mönchsgemeinschaft im Kloster San Martín. Der Abt des Klosters San Martín schenkte dieses im Jahr 963 an San Pedro de Cardeña. Sie können diese frühen Bezüge als zeitliche Staffelung betrachten: Ortsname, Klostergemeinschaft und die Schenkung von 963 stehen für drei unterschiedliche historische Anker.
Kultur und Archäologie
Von der früheren Einsiedelei des heiligen Emeterius und des heiligen Celedonius sind im Ortsbereich ein Strebepfeiler und stark verformte Mauerteile erhalten. San Emeterio y San Celedonio in San Medel gilt als mittelalterlicher Kultort beziehungsweise als Heiligtum oder Einsiedelei. In der Nähe der Siedlung wurde in Richtung des Ufers des Arlanzón eine dem heiligen Emeterius und dem heiligen Celedonius geweihte Einsiedelei errichtet. Das Retabel in San Medel stammt aus dem Konvent San Pablo.
El Millar gilt in San Medel als Fundstelle einer ländlichen Siedlung beziehungsweise Villa mit spätantiker kultureller Zuordnung. Die Nekropole El Millar war der Friedhof einer römischen Villa in San Medel. In Grab IX wurde eine erwachsene Person mit Grabbeigaben bestattet; das Grab zählte zu den herausragenden Gräbern des Friedhofs der römischen Villa. Die historischen Hinweise lassen sich nebeneinander lesen: Baufragment, Sakralort, Retabel und Grabfunde eröffnen unterschiedliche Zugänge zu San Medel.
Aus der in San Medel gelegenen Nekropole El Millar stammt außerdem ein spätantikes Grabensemble aus der Zeit zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert n. Chr. Diese Datierung ergänzt die Einordnung der ländlichen Siedlung beziehungsweise Villa um einen weiteren zeitlichen Bezug für den archäologischen Befund.
Flusslandschaft
Ein historischer Wasserlauf von einem Wehr am Arlanzón diente der Bewässerung von Gärten und weiteren Grundstücken im Umfeld von San Medel. Neben dem Dorfplatz von San Medel steht eine restaurierte einbogige Brücke, die den Zugang zum Mühlkanal eines alten, gut erhaltenen Mühlwerks ermöglicht.
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Wege
Die beiden Streckenangaben helfen Ihnen, eine kürzere und eine längere Distanz innerhalb desselben Abschnitts zu vergleichen. Der Weg zwischen Ibeas und Burgos verläuft parallel zum Fluss Arlanzón, führt durch mehrere Ortschaften und erreicht San Medel. Auf dem Abschnitt bei San Medel liegt Castrillo del Val 0,5 km zuvor und Castañares 2,6 km danach.
Weitere Orte
Weitere Orte: San Juan De Ortega, Los Tomillares, Ailanes, Trespaderne, Quintanilla San García, La Rad, Neila, Monasterio De Rodilla
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