Padiernos zwischen Valle Amblés und Sierra de Ávila
Unterkünfte in Padiernos
Durch Padiernos führt eine etwa 118 Kilometer lange Teresianische Route zwischen Arenas de San Pedro und Ávila. Der Ort liegt im Valle Amblés am Südhang der Sierra de Ávila. Zum Gemeindegebiet gehören Getreideanbauflächen im Talboden sowie Steineichenbestände und Dehesa-Landschaften am Südhang. Wer eine Ferienwohnung in Padiernos plant, kann auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen miteinander vergleichen.
Landschaft und Wege
In der natürlichen Umgebung von Padiernos können verschiedene Routen und Ausflüge unternommen werden, bei denen sich die Landschaften des Valle Amblés und der Moraña erleben lassen. Für die persönliche Planung stehen dabei unterschiedliche Formen der Erkundung nebeneinander: Die etwa 118 Kilometer lange Teresianische Route ist als übergeordnete Wegidee anders einzuordnen als einzelne Routen und Ausflüge in der Natur. Landschaftlich wechseln die beschriebenen Bereiche zwischen dem landwirtschaftlich genutzten Talboden und den Steineichen- sowie Dehesa-Landschaften am Südhang. Diese Begriffe geben einer Tagesplanung konkrete geografische Bezugspunkte, ohne die verschiedenen Landschaftsräume zu einer einzigen Szenerie zusammenzufassen.
Kirche und Baukunst
Die Iglesia de la Asunción de Nuestra Señora wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle der früheren Kapelle San Marcos errichtet. Im Presbyterium besitzt sie drei Retabel: Das Hauptretabel ist barock und vom Churriguerismus beeinflusst. Die beiden kleineren Seitenretabel sind ebenfalls barock und enthalten Tafeln aus dem 16. Jahrhundert, die dem Maler Diego Rosales zugeschrieben werden. Die Kirche ist einschiffig; am Fuß des Gebäudes befindet sich eine zweifache Glockenöffnung in einer espadaña. Wer sich für Architektur interessiert, kann hier Bauzeit, Raumform, Glockenaufbau und die unterschiedlichen kunsthistorischen Zuschreibungen getrennt betrachten.
Archäologie und Geschichte
Nördlich von Padiernos liegt der Castro de los Castillejos oben in der Sierra, dort, wo die Gemeindegrenze an Sanchorreja grenzt. Der Castro Celta de los Castillejos besteht aus drei Bereichen: Zwei dienten als Wohnbereiche, der dritte zur Unterbringung des Viehs. Im Gemeindegebiet gibt es außerdem archäologische Fundstätten aus der Römerzeit. Die aufgegebene Siedlung Adijos gehörte zum Kloster San Jerónimo de Ávila. Für die zeitliche Einordnung der Ortsgeschichte stehen somit ein keltischer Siedlungsplatz, römische Fundstätten und eine aufgegebene Siedlung mit klösterlicher Zugehörigkeit nebeneinander.
Kultur im Ort
Das ethnografische Museum in Padiernos verfügt über einen Garten mit für die Region typischen Pflanzenarten. Der Vía Crucis gehört zu einem Typus von Kreuzwegen, die traditionell an gefährlichen Orten wie Feldern oder Dorfeingängen angelegt und als symbolischer Schutz vor äußeren Gefahren genutzt wurden. Auch ein jährlich wiederkehrendes Fest gehört zum Ortsleben: Die Festividad de los Sagrados Corazones wird in Padiernos traditionell jedes Jahr gefeiert. Die kulturellen Themen reichen damit vom regionalen Pflanzenbestand über religiöse Wegzeichen bis zu einer regelmäßig begangenen Festtradition.
Weitere Orte
Muñopepe, Tornadizos De Ávila, Velayos, Piedralaves, Salobral, Hoyorredondo, Solosancho, Navacepedilla De Corneja
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