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Fontiveros entdecken: Kirchen, Naturraum und Ruta Teresiana

Unterkünfte in Fontiveros

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

In Fontiveros wurde die Parroquia de San Cipriano 1943 zum Kulturgut von besonderem kulturellem Interesse, zum Bien de Interés Cultural, erklärt. Die Kirche wurde im 12. und 13. Jahrhundert im romanisch-mudéjaren Stil errichtet. Zu ihr gehören eine spätgotische Apsis aus dem späten 16. Jahrhundert von Rodrigo Gil de Hontañón und ein barocker Turm aus dem frühen 18. Jahrhundert.

File:Silo de Fontiveros 04.jpg File:Silo de Fontiveros 04.jpg Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In der Parroquia de San Cipriano wurde San Juan de la Cruz 1542 getauft. Die Casa Natal de San Juan de la Cruz ist eine Kirche und ein Kloster, die an der Stelle seines Geburtshauses errichtet wurden; das Kloster wurde 1723 eingeweiht. Einen literarischen Akzent setzt die Academia de Juglares de Fontiveros, die 1980 gegründet wurde und Schriftsteller und Dichter von nationalem und internationalem Rang umfasst. Sie besteht aus 45 Mitgliedern, die jährlich am 14. Dezember, dem Festtag von San Juan de la Cruz, ernannt werden.

Der Espacio San Juan de la Cruz „Llama de amor viva“ wurde 2011 eingeweiht und in der ehemaligen Mehlfabrik errichtet. Die Fuente Dos wurde 1575 mit einem halbkreisförmigen Bogen aus Granit erneuert. Die Ermita Santa Ana ist ein Renaissancebau mit quadratischem Grundriss und halbrunder Kuppel, der um 1570 errichtet wurde. Die Ermita Santa Ana trägt auch den Namen „De la Bandera“. Dort wurde ein französisches Banner aufbewahrt, das D. Jerónimo Gómez de Sandoval, Herr der Villa Fontiveros, am 22. Juli 1641 in der Bucht von Gibraltar im Kampf gewann.

Zu den historischen Spuren gehören außerdem die als „Los Chorrillos“ bekannten Waschplätze. Sie wurden 1907 zur Versorgung der Bevölkerung von Fontiveros errichtet und bestehen aus drei Ausläufen, die von verschiedenen Quellen gespeist werden. Früher waren sie ein Treffpunkt und Ort des sozialen Austauschs für die Frauen der Umgebung. Der ehemalige Friedhof der Iglesia de San Juan de la Cruz ist erhalten.

Natur

Die Laguna Grande o de los Arenales ist ein Naturraum zur Vogelbeobachtung und Erholung. Sie gilt als wichtigster Naturraum der Ortschaft und wurde 2005 umgestaltet. An der Laguna Grande o de los Arenales lassen sich unter anderem Stockenten, Teichhühner, Gänse und Graureiher beobachten. Kulturstätten und ein klar benannter Naturraum setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Gestaltung eines Aufenthalts.

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Pilgerweg

Fontiveros ist Teil der Ruta Teresiana von Ávila nach Alba de Tormes, die Pilgern den kulturellen und religiösen Reichtum der Route erschließt. Die Ruta Teresiana umfasst eine Nordroute von ungefähr 117 Kilometern und eine Südroute von ungefähr 107 Kilometern. Die beiden ungefähren Streckenlängen eröffnen verschiedene Möglichkeiten, den Verlauf der Route in die eigene Planung einzuordnen.

Anreise

Das Wohnmobilstellplatzareal von Fontiveros ist von der Autobahn A-50 zwischen Ávila und Salamanca über die Ausfahrt 46 und anschließend über die Straße AV-800 erreichbar.

Weitere Orte

Pozanco, San Bartolomé de Pinares, Peguerinos, Mingorría, Lanzahíta, Gil-García, Fresnedilla, San Juan de la Encinilla

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Avila.

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