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Hiendelaencina: Ferienwohnung zwischen Silberbergbau und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Hiendelaencina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Casas tradicionales en Hiendelaencina.JPG File:Casas tradicionales en Hiendelaencina.JPG Foto: Totemkin via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Mehr als 200 Bergwerksschächte erinnern in Hiendelaencina an den Silberrausch, der den Ort im 19. Jahrhundert prägte. Die Pasión Viviente wurde als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt.

Kultur

Der älteste Ortskern von Hiendelaencina stammt aus der Zeit vor 1844. Er bewahrt niedrige Häuser mit einem unregelmäßigen, dem Gelände angepassten Grundriss, breiten Mauern aus Gneis und Quarzit mit Lehm, Innenkonstruktionen aus Ulmen- oder Eichenholz sowie Dächer aus großen Schieferplatten.

Die einschiffige Pfarrkirche von Hiendelaencina wurde zwischen 1848 und 1851 erbaut. Mit ihren großen Ausmaßen war sie für eine Bevölkerung von mehreren Tausend Menschen ausgelegt. Die Ermita de la Virgen de la Soledad liegt am östlichen Ortseingang, wie es für viele Dorfeingänge typisch ist.

Die Pasión Viviente blickt auf eine seit 1972 ununterbrochene Aufführungsgeschichte zurück. Nicht professionelle Darsteller aus Hiendelaencina führen sie auf der Plaza Mayor auf; den Abschluss bildet die Kreuzigung auf einem nahe gelegenen kleinen Hügel. Die Feria del Ganado würdigt die Arbeit in der Viehwirtschaft und erinnert an die traditionellen Bräuche der dort tätigen Menschen. Bei dieser Feria wird für Besucher, Viehzüchter und Einwohner, die teilnehmen möchten, ein gemeinsames Essen angeboten.

Bergbaugeschichte

Die Silberminen von Hiendelaencina bilden eine Route des bergbaulichen Erbes. Auf ihr sind Schächte, Öfen, Waschplätze und mit der Silbergewinnung verbundene industrielle Überreste zu entdecken.

Das 2016 eröffnete Museo El País de la Plata ist ein Interpretationszentrum zur Bergbau-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Silberreviers von Hiendelaencina. Es widmet sich der Geschichte des Bergbaus in Hiendelaencina und dem sozialen Wandel des Ortes und vermittelt diese Inhalte mit Schautafeln, Vitrinen, Modellen und einem audiovisuellen Raum.

Wege

Hiendelaencina liegt an der Route des Camino del Cid im Abschnitt „Tierra de Fronteras“. Eine kommunale Wanderroute führt zu den Minen Fuerza und Malanoche und verläuft über San José und Santa Teresa. Eine weitere kommunale Wanderroute führt zur Casa de Máquinas de Santa Marta und zum Molino de Zarzuela.

Die Ruta de los Miradores führt zu fünf repräsentativen Aussichtspunkten, die der Vermittlung des Bergbaugebiets und seiner Geschichte dienen. Die Mina Santa Catalina ist über einfache Wege zu Fuß erreichbar. Unterschiedliche Wegziele und Themen helfen Ihnen, historische, bergbauliche und landschaftliche Schwerpunkte getrennt zu betrachten.

Landschaft

Hiendelaencina liegt am Rand des Parque Natural de la Sierra Norte de Guadalajara. Die Casa de Máquinas erinnert daran, wie die Wasserkraft des Flusses Bornova die Maschinen des Bergbaus antrieb.

Der Jardín de Rocas „Luis Carcavilla“ soll Besuchern vermitteln, wie verschiedene Gesteine mit bestimmten Landschaften, der Flora und möglichen menschlichen Nutzungen zusammenhängen. Er zeigt acht charakteristische Gesteinsproben aus der Umgebung: zwei Gneisarten, Quarzit, Schiefer, Andesit, Kalkstein, Sandstein und Gips.

Wenn Sie eine Ferienwohnung in Hiendelaencina vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen gegenüberstellen. Als inhaltliche Schwerpunkte des Ortes begegnen Ihnen dabei Bergbau, Dorfgeschichte, Wanderwege, Feste und Gesteine.

Weitere Orte

Weitere Orte für Ihre Recherche sind Puebla De Valles, Alocén, Mondéjar, Alcoroches, Rebollosa de Hita, Torija, Torrejón del Rey und Carabias.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Guadalajara.

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