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Aldeanueva de Guadalajara: Kultur, Landschaft und historische Wege

Unterkünfte in Aldeanueva de Guadalajara

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Aldeanueva de Guadalajara, Guadalajara, España, 2018-01-04, DD 37.jpg File:Aldeanueva de Guadalajara, Guadalajara, España, 2018-01-04, DD 37.jpg Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Aldeanueva de Guadalajara ist in die Landschaft der Campiña del Henares eingebettet und von Getreidefeldern und sanften Hügeln umgeben. Nördlich des Ortes steht die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción auf einer steilen Schlucht, in deren Tal der Bach Matayeguas verläuft. Diese Lage wird als Hinweis auf eine ebenfalls defensive Funktion des Tempels interpretiert.

Landschaft und Wege

Die landwirtschaftlichen Wege rund um Aldeanueva de Guadalajara eignen sich für Spaziergänge und bieten weite Ausblicke auf die Vega und die umliegenden Hügel. Die Nähe zum Río Henares und zur Stadt Guadalajara ermöglicht es, einen Besuch mit Kultur- und Naturwegen durch das Henares-Tal zu verbinden.

Auf den Ebenen des Gemeindegebiets zwischen den Bächen Torija/Valdenoches und dem Matayeguas sind 30 alte Hirtenhütten erhalten. Sie wurden von Hirten errichtet, um ihr Leben zu erleichtern und Schutz vor schlechtem Wetter und der Sommersonne zu bieten.

Kultur

Das Museo El Granero befindet sich an der Plaza Mayor 1 in Aldeanueva de Guadalajara. Es ist samstags und sonntags von 12:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei; Besuche außerhalb dieser Zeiten können telefonisch unter 625 868 048 vereinbart werden.

Das Museo Etnográfico El Granero ist in einem von der Gemeinde überlassenen kommunalen Gebäude untergebracht und beherbergt eine Sammlung von Musikinstrumenten.

Die Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción ist eine Pfarrkirche in einem Gebäude aus dem 13. Jahrhundert im romanisch-mudéjaren Stil. Sie besitzt ein einschiffiges Langhaus und eine halbrunde Apsis; Sakristei, Portikus und Turm wurden im 16. Jahrhundert hinzugefügt.

Vom ehemaligen Pfarrfriedhof neben der Kirche sind eine kleine Mauer, drei aufgereihte steinerne Kreuze und ein Zugang vom Kirchengebäude erhalten. Die Restaurierung der Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción wurde 1973 mit einem europäischen Preis ausgezeichnet.

Ortsbild und Geschichte

Aldeanueva de Guadalajara gehört zum historischen Gebiet der Campiña guadalajareña, das nach der mittelalterlichen kastilischen Wiederbesiedlung neu geordnet wurde. Zum Ortsbild gehören weiterhin traditionelle Häuser aus Bruchsteinmauerwerk. Die landwirtschaftlich geprägten Bauten spiegeln eine Wirtschaft wider, die historisch mit dem Trockenfeldbau verbunden war.

Wege zu historischen Orten

Ein aus Granit gefertigter Kreuzweg mit steinernen Stationen verbindet die Pfarrkirche mit der Ermita de la Virgen de la Soledad. Der Camino del Calvario beginnt an der Westmauer der Hauptkirche und führt bis zur Ermita de la Soledad.

Die Ermita de la Soledad besitzt ein monumentales Kreuz mit eingemeißelten Inschriften. Dieses Kreuz wurde 1784 angefertigt und von Miguel Vicente finanziert, der damals in Madrid wohnte und ursprünglich aus Aldeanueva stammte.

Weitere Orte

Jadraque, Budia, Ventosa, Loranca de Tajuña, Uceda, Algora, Megina und Torija

Feste und Ortsränder

Zur Feier der Santa Lucía gehören ein Treffen traditioneller Rondas und Freudenfeuer. Die Freilassungszone liegt unmittelbar hinter dem Bereich der Corrals und an den Wegen Camino Carrañavas, La Senda Molinera und Camino de Torija.

Für Aldeanueva de Guadalajara war eine dritte Ausgabe des Festival de San Juan vorgesehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Guadalajara.

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