Tollo entdecken: Geschichte, Kirche und Wanderwege
Unterkünfte in Tollo
Tollo lässt sich langsam lesen: über Ortsgeschichte und Baukunst ebenso wie über Wege, die durch eine wechselnde Landschaft führen. Sie können dabei unterschiedliche Schwerpunkte setzen, ohne den Ort auf nur eine Facette festzulegen.
Geschichte und Kirche
Die erste urkundliche Nachricht über Tollo stammt aus dem Jahr 1052; damals wurden die Grenzen von Piasca zu denen von Tollo, Tudes und Porcieda abgesteckt und geteilt.
Seit 1591 galten für Tollo und Tudes gemeinsam ausgearbeitete örtliche Ordnungen. Diese historischen Ordnungen regelten den Schutz gemeinschaftlicher Wälder und verpflichteten jeden Einwohner, jährlich drei Bäume – Kirsch-, Walnuss-, Apfel- oder Stieleichenbäume – auf den Gemeindeflächen zu pflanzen.
Die Pfarrkirche von Tollo soll nach Einschätzung von Fachleuten im 16. Jahrhundert errichtet worden sein. Die Kirche San Julián hat eine rechteckige Apsis, ein einschiffiges Langhaus und einen schlichten Vorbau an der Südseite. Der Glockengiebel der Kirche San Julián gilt als Tollos einziges erhaltenes Zeugnis mittelalterlicher Prägung.
Wer sich Tollo über seine Vergangenheit nähert, begegnet daher Grenzgeschichte, gemeinsamem Ortsrecht und sichtbarer Baukunst. Diese historischen Spuren können Sie gedanklich von den Landschaftseindrücken und Wanderwegen unterscheiden, ohne beide Perspektiven voneinander zu trennen.
Landschaft
Die Umgebung von Tollo und seiner Pfarrkirche wird vom Bach Santa Leocadia durchquert. Östlich des Ortes liegen mit Eichen bewachsene Hänge, deren Vegetation sich zur Senke hin zu offenen Wiesen auflockert.
Wandern
Der Camino del Valle de Cereceda führt von Vega de Liébana über Tollo und Tudes zur verlassenen Siedlung Porcieda und anschließend hinunter nach Potes.
Eine Route von Vega de Liébana führt an einem Steineichenhain bergauf. Von oben sind die Straße von Vega de Liébana nach Potes am Fluss Quiviesa, Campollo, Maredes und das Kreuz auf dem Berg La Viorna zu sehen.
Auf einer Wanderroute erreicht man La Cotera; von dort blickt man auf Tollo, das beim Ankommen als Ort mit eigentümlichem Ortscharakter gilt.
Die beschriebenen Wege setzen unterschiedliche Akzente: Verbindung zwischen Orten, Aufstieg, Aussicht und der Blick auf den Ankunftsort. Sie können diese Schwerpunkte bei Ihrer Planung getrennt betrachten, statt sie zu einem festen Ablauf zusammenzufügen.
Die Posada de Tollo ist eine Unterkunft in Tollo. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Tollo vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Die Ortsgeschichte, die Kirchenform und die Wanderwege bilden dabei den thematischen Rahmen, während die konkreten Angaben zur jeweiligen Unterkunft gehören.
Weitere Orte
Als weitere Orte im regionalen Zusammenhang finden Sie Enterrías, Tudes, Dobres, Cucayo und Vada.
Auf dem Wanderweg durch das Tal von Cereceda überquert man eine Brücke über den Río Frío und steigt anschließend durch einen Steineichenhain auf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vega De Liébana.