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Galizano: Strand, Klippen und Kultur

Unterkünfte in Galizano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Galizano beginnt am Meer: Die Playa de Galizano ist ein abgelegener Strand in einer felsigen, bewachsenen Umgebung mit feinem goldenem Sand und starkem Wellengang. Küstenwege, Radverbindungen und historische Orte ergänzen das Bild dieser kantabrischen Destination.

File:Galizano oeste.jpg File:Galizano oeste.jpg Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Küste und Wege

Die Playa de Galizano, auch La Canal genannt, liegt bei Ebbe weit offen zum Meer und verwandelt sich bei Flut in ein großes Becken. Wegen ihrer Ruhe, der Ría und der Wasserstellen gilt sie als besonders familien- und kinderfreundlicher Strand. An der Playa de Galizano kann man surfen.

Die Ruta de Cucabrera führt von Galizano über einen Weg in Richtung Strand zu den Küstenklippen, an denen sich die Cueva de Cucabrera befindet. Die Ruta de Los Acantilados verläuft über Wege nahe der Küste durch eine von Klippen geprägte Landschaft, in der die Strände Arenillas und La Canal liegen.

Surf und Rad

Das 2012 geschaffene Reserva Natural de Surf de Ribamontán al Mar war Spaniens erstes und Europas zweites Surf-Naturschutzgebiet. Es umfasst die gesamte Küstenbrecherzone zwischen Somo-Loredo-Langre und Galizano.

In Ribamontán al Mar verläuft ein BTT-Rundkurs entlang der Klippen von Langre und Galizano. Die Ruta de Carril Bici verbindet Galizano und Somo entlang des Verlaufs der breiten Straße und ist auf etwa 5 km vollständig ausgeschildert. Unterschiedliche Aktivitätstypen und Streckenlängen lassen sich bei der eigenen Planung getrennt vergleichen.

Weitere Orte im selben regionalen Zusammenhang sind Suesa, Somo und Loredo.

Kultur und Geschichte

Das San-Isidro-Fest in Galizano wird seit 1940 als traditionelle Messe mit einer Ausstellung und einem Wettbewerb für friesisches Rindvieh gefeiert. Die San-Isidro-Messe umfasst außerdem Ausstellungen kantabrischen Kunsthandwerks, darunter Keramik und Holzarbeiten.

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Die Ermita de San Pantaleón in Galizano liegt auf einer Anhöhe. Von ihr sind drei Mauern erhalten; ihre Errichtung liegt vermutlich vor ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1642. Der Bau der Iglesia Ntra. Sra. de la Asunción begann 1580. Ihr Hauptportal ist im klassischen Stil gestaltet und weist dorische Säulen auf.

Die Casa de Agustín del Pontón y Calderón de la Barca stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und steht neben einem dreigeschossigen Turm. Das Haus des Steinmetzmeisters Pedro de la Cuesta stammt aus dem Jahr 1619. Die Escuelas de Galizano wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet.

Im 19. Jahrhundert stellten zahlreiche Werkstätten in Galizano Keramikwaren „a la cortesana“ her und setzten damit die im 18. Jahrhundert von Fernández de Isla eingeführte handwerkliche Tradition fort. Archäologische Fundstätten mit Keramikresten belegen in Galizano eine menschliche Präsenz seit der Vorgeschichte.

Auch die Casa de Calderón-Güemes und die Casona de Campo Velasco stammen aus dem 17. Jahrhundert. Das San-Pantaleón-Fest wird am 27. Juli in der Ermita de San Pantaleón mit einer feierlichen Messe und einem gemeinsamen Picknick gefeiert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castanedo.

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