San Juan De La Rambla: Küste, Natur und Geschichte
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Foto: karel291 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
San Juan De La Rambla zeigt seine Küstenlandschaft besonders deutlich: Charco de La Laja ist ein Gezeitentümpel, der über den heutigen Abstiegspfad am Küstenrand des Ortskerns von San Juan de la Rambla erreicht wird und als Badebereich ausgewiesen ist. Playa de Las Aguas besitzt einen natürlichen Kieselstrand und eine Promenade zum Spazierengehen und Ausruhen.
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Küste und Landschaft
Das geomorphologische Umfeld von Charco de La Laja ist vulkanischen Ursprungs und wurde durch basaltische Lavaströme und Pyroklasten gebildet. Das Küstenviertel Las Aguas ist der wichtigste Bereich der Gemeinde für den Sonnen- und Badetourismus.
Natur
Das geschützte Landschaftsgebiet Los Campeches, Tigaiga y Ruiz erstreckt sich über Los Realejos und San Juan de la Rambla und reicht vom Meeresspiegel bis auf 1.300 Meter. Es umfasst den Barranco de Ruiz, der wegen der repräsentativen und erhaltenen Reste von Lorbeerwald, thermophilen Wäldern und Felsgemeinschaften als Sitio de Interés Científico ausgewiesen ist. Im Barranco de Ruiz kommen die Lorbeertauben Paloma Turqué und Paloma Rabiche sowie der Grüne Laubfrosch vor.
Wege und Aussicht
Der Weg „Camino Risco de las Pencas“ ist 3,2 Kilometer lang, dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten, weist einen mittleren bis niedrigen Schwierigkeitsgrad auf und ist mit dem Bus erreichbar. Früher war er die einzige mit Tieren nutzbare Zugangsroute von San Juan de la Rambla nach La Vera. Der Weg beginnt am Mirador Fuente del Rey und bietet Panoramablicke auf den oberen Teil der Gemeinde.
Der Sendero Las Aguas verläuft auf einem Erd- und Steinweg entlang der Küstenplattform und dient zugleich als Aussichtspunkt auf das Meer. Er endet am Barranco de Ruiz; von dort lässt sich die Mündung des Barranco betrachten. Die unterschiedlichen Angaben zu Weglänge, Dauer, Wegbeschaffenheit und Aussicht helfen Ihnen, beide Wege nach eigenen Planungsfragen zu vergleichen.
Kultur und Geschichte
In San Juan de la Rambla gibt es typische kanarische Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Iglesia de San Juan Bautista hat eine Geschichte, die in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurückreicht. Sie besitzt zwei Schiffe, zwei steinerne Bögen an der Fassade und einen steinernen Turm.
Die Villa San Juan de la Rambla wurde als historisches Ensemble und Bien de Interés Cultural anerkannt. Die Casa de Piedra wurde im 19. Jahrhundert von José Domínguez errichtet, ist mit Ignimbritgestein aus der Cantera de San Juan verkleidet und besitzt eine neoklassizistische Fassade. Die Ermita de Ntra. Sra. del Rosario geht auf das 17. Jahrhundert zurück und besitzt einen kleinen Chor, eine Kanzel, ein Bildnis der Jungfrau vom Rosenkranz und einen steinernen Glockengiebel.
Die Acantilados de San Juan de La Rambla und die Hänge der Schluchten Chaurera und Ruiz sind als archäologische Zone Bien de Interés Cultural geschützt.
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