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Los Canarios – Vulkane, Küste und Sternenhimmel

Unterkünfte in Los Canarios

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das Naturdenkmal Los Volcanes de Teneguía macht Los Canarios zu einem Ort eindrucksvoller Vulkanlandschaften. Es besteht aus vulkanischen Schlackenkegeln und Lavafeldern, darunter besonders solche aus historischen Eruptionen, und umfasst 457,4 Hektar im Gemeindegebiet von Fuencaliente. Die Hauptzufahrt führt von Los Canarios über die Straße LP-130 in Richtung Faro de Fuencaliente.

File:Los Canarios - Bodegas Teneguia 01.jpg File:Los Canarios - Bodegas Teneguia 01.jpg Foto: Syrio via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Weitere Orte zur Entdeckung: El Tablado, Quinta Zoca, Tazacorte, Breña Alta, Hoya Grande, Puntagorda, Garafía und Breña Baja.

Natur

Zu den ausgewiesenen Naturräumen gehört auch die Salinas de Fuencaliente, die im kanarischen Netz der Naturräume als P-19, Sitio de Interés Científico, ausgewiesen sind. Vor der südwestlichen Küste La Palmas erstreckt sich die Meeresreserve über 3.455 Hektar und reicht bis in eine Tiefe von 1.000 Metern. Ihre Meeresböden fallen steil ab und weisen zahlreiche Spalten, Höhlen und Tunnel auf; zugleich beherbergen sie eine vielfältige marine Flora und Fauna.

Auf dem Feldweg Las Machuqueras–Los Quemados wurde ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Volcán Teneguía eingerichtet. Die Maßnahme kostete 28.248 Euro. An der Playa de Echentive liegen am Fuß der nahe gelegenen Klippe zwei natürliche Becken. Der Strand Playa Nueva, auch Playa de Echentive genannt, entstand, als die Lava des Vulkans Teneguía bei seinem Ausbruch zwischen Oktober und November 1971 das Meer erreichte. Er ist etwa 275 Meter lang und zeigt ein typisch vulkanisches Erscheinungsbild.

Die Playa de la Zamora ist ein etwa 150 Meter langer und 15 Meter breiter schwarzer Sandstrand unterhalb einer Klippe. Sie ist über die Straße von Las Indias erreichbar und in zwei Abschnitte geteilt. Unterschiedliche Landschaftsformen, Strandgrößen und Küstenmerkmale bieten dabei mehrere konkrete Anhaltspunkte, um die eigenen Ausflugsideen zu ordnen.

Unterwegs

Der lokale Wanderweg SL FU 112 verläuft zwischen El Puertito und Los Quemados durch das Naturdenkmal Los Volcanes de Teneguía. Auch die Ruta de los Volcanes führt in die vulkanische Landschaft: Die hergerichtete und ausgeschilderte Trekkingroute verläuft durch die Gemeinden Fuencaliente, El Paso und Mazo im Parque Natural de Cumbre Vieja und endet im Ortsteil Los Canarios, dem Zentrum der Gemeinde Fuencaliente.

Der Abschnitt des GR-131 von Fuencaliente zum Faro de Fuencaliente ist 7,4 Kilometer lang; Hin- und Rückweg umfassen 14 Kilometer. Die Route Los Canarios–El Puertito ist als mittelschwer bis anspruchsvoll eingestuft.

Roque Teneguía ist von Los Canarios aus über einen Feldweg erreichbar. Die Strecke beträgt etwa 5,5 Kilometer, wobei die letzten 500 Meter über einen Fußweg durch Lapilli führen. In der Meeresreserve ist autonomes Gerätetauchen nach vorheriger Genehmigung erlaubt.

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Am Faro de Fuencaliente stehen zwei Leuchttürme: ein altes Steingebäude und ein neuerer, höherer Leuchtturm, der weiß und rot gestrichen ist. Das Besucherzentrum des Vulkans San Antonio verfügt über eine kleine Kuppel für astronomische Beobachtungen sowie über eine Nachbildung historischer astronomischer Markierungen für die Jahreszeiten.

Kultur

Die Iglesia de San Antonio Abad, das wichtigste religiöse Bauwerk von Fuencaliente, stammt aus dem Jahr 1576. Am 18. April 1996 wurde sie als Denkmal zum Bien de Interés Cultural erklärt. Eine weitere historische Spur bilden am Fundort an der östlichen Seite mehr als 150 Felsgravurmotive.

Los Caballos Fuscos sind eine kulturelle Tradition, die von den Bewohnern des Ortsteils Los Quemados seit mehr als hundert Jahren bewahrt wird. Die Tanztradition Viejas Solteronas entstand 1966 ebenfalls in Los Quemados. Zu ihr gehören etwa zehn Frauen, die pikante und humorvolle Verse vortragen.

Das Erntefest von Fuencaliente findet seit dem 19. Jahrhundert statt und wurde 1948 dauerhaft in den Ortsteil Los Canarios verlegt. Zum Fest gehört eine Prozession mit von den Bewohnern der Ortsteile gestalteten Wagen. Dabei werden typische Produkte der Gegend und Wein mit der Herkunftsbezeichnung La Palma verteilt.

Geschichte

Die Fuente Santa war eine Thermalquelle an der Südküste von Fuencaliente. Während sie im 16. und 17. Jahrhundert Wasser führte, wurde sie von angesehenen Kranken und Neugierigen besucht. Im Jahr 2005 ermöglichte ein 200 Meter langer Tunnel auf Meereshöhe den Zugang zum Fuß der Klippe, an dem sich früher die Thermalbecken der Fuente Santa befanden.

Im Besucherzentrum des Vulkans San Antonio wurden 2020 ein audiovisueller Raum, ein Souvenirgeschäft und eine Cafeteria renoviert; außerdem wurden die musealen Inhalte verbessert. Fuencaliente ist als „Starlight“-Gemeinde zertifiziert und verfügt über einen von Lichtverschmutzung freien, für die Sternbeobachtung geeigneten Nachthimmel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Palma.

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