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Gondomar: Monte Galiñeiro und Kulturerbe

Unterkünfte in Gondomar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer einen felsigen natürlichen Aussichtspunkt über die umliegenden Täler sucht, findet ihn am Monte Galiñeiro auf einer Höhe von 709 Metern. Am Berg gibt es zahlreiche Kletterrouten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads.

Natur und Wege

Wer eine Rundwanderung einplanen möchte, findet im PR-G 1.1 Sendeiro do Galiñeiro einen Rundwanderweg, der am Merendeiro do Galiñeiro in Vincios beginnt. Der Weg erreicht eine maximale Höhe von 694 Metern. Seine Panoramablicke führen über die Täler des Louro und des Miñor sowie auf die Ría de Vigo. Der Weg verbindet damit einen benannten Ausgangspunkt in Vincios mit einer festgelegten Rundroute und zwei unterschiedlichen Höhenbezügen: dem maximalen Wegpunkt und dem höheren Gipfel des Monte Galiñeiro.

Im Ästuar des Río Miñor liegt das Observatorio de fauna de a Xunqueira de Borreiros, ein Vogelbeobachtungsobservatorium. Informationstafeln gehören zu dieser Einrichtung. Auch Borreiros gehört zur direkten Ortsgliederung von Gondomar.

Geschichte

Der Castro de Pedra Moura war von der Bronzezeit bis in die Eisenzeit besiedelt. Diese Besiedlung bestand bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. fort. Wer sich für die baulichen Spuren dieser Siedlung interessiert, findet dort rekonstruierte Rundhäuser und Überreste verschiedener Strukturen. Auch die Reste einer Wehrmauer gehören zu den genannten Bestandteilen des Castros.

Die Xunta de Galicia wies den Pazo Conde de Gondomar am 18. Februar 1999 als Bien de Interés Cultural (BIC) aus. Derzeit können Teile der Gärten und der Gemeinschaftsbereiche des Pazo besichtigt werden; von dort sind die Nordfassade des Gebäudes und Abschnitte der historischen Mauer zu sehen. Die Ausweisung und die derzeit genannten Besichtigungsbereiche gehören dabei zu unterschiedlichen Zeitebenen: Auf die Entscheidung von 1999 folgen die Teile der Gärten und Gemeinschaftsbereiche, die heute besichtigt werden können.

Kultur und Tradition

Das Percorrido por Vincios ist eine mehr als 6 Kilometer lange Route. Zu ihren ethnografischen Elementen gehören Mühlen, Waschplätze und Brücken. Außerdem umfasst die Route die Kapelle Santa Lucía und die romanische Kirche Santa Mariña. Mühlen, Waschplätze und Brücken stehen dabei neben den beiden Sakralbauten als unterschiedliche Bestandteile derselben Route.

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Curro do Galiñeiro ist eine lebendige Tradition. Sie findet am zweiten Sonntag im Juli statt. Besucher können die „besteiros“ zu Fuß oder zu Pferd begleiten. Die „besteiros“ führen die Garranos, die Wildpferde Galiciens, zum Curro-Gehege.

Kirchen

Die Igrexa de San Miguel de Peitieiros wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert über einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert neu erbaut. An ihr ist ein romanisches Portal erhalten.

Die Igrexa de Santa Baia de Donas wurde Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. Sie gehörte zum als Dominarum bekannten Kloster. Die Kirchen unterscheiden sich dabei in ihrer Baugeschichte: Bei San Miguel ist der romanische Vorgängerbau ausdrücklich Teil der Entstehungsgeschichte, bei Santa Baia der Bezug zum Dominarum-Kloster.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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