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Carbia: Monte Alcobre, Kirchen und Geschichte

Unterkünfte in Carbia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Carbia und Piloño liegt der 413 m hohe Gipfel des Monte Alcobre. Von dort bietet sich ein hervorragender Blick über das Ulla-Tal. Der Berg verbindet damit eine klar benannte Höhenlage und eine geografische Lage zwischen zwei Orten mit einem weitreichenden Landschaftspanorama.

File:Igrexa de San Xoán de Carbia, Vila de Cruces.JPG File:Igrexa de San Xoán de Carbia, Vila de Cruces.JPG Foto: Igrexas via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Natur

In Carbia (San Xoán) liegt Coto da Madanela, ein Aussichtspunkt. Der Name ergänzt den landschaftlichen Bezug um einen zweiten konkret bezeichneten Ort innerhalb Carbias. Monte Alcobre und Coto da Madanela stehen damit jeweils für einen eigenen Aussichtspunkt und bewahren ihre unterschiedlichen Ortsbezüge.

Auf dem Gipfel von Alcobre befinden sich außerdem die Reste einer historischen Befestigung. Offenbar sind nur Fundamentreste und einige Gräben erhalten. Der Befund verweist nicht auf eine vollständig erhaltene Anlage, sondern auf wenige sichtbare bauliche Spuren am Gipfel.

Kultur

In Pastoriza, Carbia, gehört die Igrexa de Santa Madanela zum baulichen Kulturerbe. Eine weitere Kirche, die Igrexa de Carbia, befindet sich in O Casal in Carbia und trägt auch die Bezeichnung Parroquial de San Xoán. So sind Name, Ort und alternative Bezeichnung dieses Bauwerks unmittelbar miteinander verbunden.

Die barocke Pfarrkirche von Carbia wurde 1766 errichtet. Als religiöse Kirche gehört die IGREXA PARROQUIAL DE SAN XOÁN DE CARBIA zum Kulturerbe. Beide Angaben führen zu demselben kulturellen Umfeld, setzen aber unterschiedliche Akzente: Die Jahreszahl 1766 benennt die Errichtung der barocken Pfarrkirche, während die vollständige Bezeichnung die religiöse Einordnung und den Kulturerbestatus festhält.

Auch Carbias ältere Geschichte ist mit kirchlichen Zusammenhängen verbunden. Eine Bestandsaufnahme von 971 führt Carbia unter den Orten auf, die in einer Schenkung an das Kloster Sobrado enthalten waren. Damit reicht der dokumentierte historische Bezug bis in das frühe Mittelalter zurück, ohne dass daraus ein weitergehender Erhaltungszustand der damaligen Ortsstrukturen abgeleitet wird.

Geschichte und Tradition

Die Romaría da Madanela ist mit einer Kapelle auf dem Gipfel des Monte Madanela verbunden. Zur Geschichte dieses Sakralbaus gehört außerdem, dass die Capela da Madalena als Feuerwachtposten und geodätischer Vermessungspunkt diente. Die Kapelle steht dadurch zugleich im Zusammenhang mit religiöser Tradition und mit zwei früheren Funktionen.

Die Verbindung von Gipfel, Kapelle und Romaría gibt der Madanela einen eigenständigen historischen und lokalen Bezug. Während die Romaría die Tradition des Ortes bezeichnet, nennt die Beschreibung der Capela da Madalena ihre beiden konkreten früheren Aufgaben: Feuerwachtposten und geodätischer Vermessungspunkt.

In der Gemeinde Vila de Cruces nennt die Gemeinde Portodemouros als Ort für Rudern, Segeln, Kanufahren und Wasserski. Ebenfalls in Vila de Cruces dreht sich ein gastronomisches Fest von galicischem touristischem Interesse um Galo de Curral. Damit erscheinen neben Kirchen, Kapellen und Befestigungsresten auch Wassersport und Festkultur als eigenständige Themen im weiteren örtlichen Zusammenhang.

Weitere Orte

Weitere Orte für Ihre eigene Entdeckung sind Vilagarcia De Arousa, Vigo, As Madorras, Meaño, Gondomar, As Mariñas, Outeiriño und A Igrexa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pontevedra.

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