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Os Peares: Flüsse, Weinberge und Eisenbahngeschichte

Unterkünfte in Os Peares

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bei Os Peares vereinigt sich der Búbal mit dem Miño und dem Sil; Miño und Sil kommen hier ebenfalls zusammen. In Os Peares sind für die Ribeira Sacra typische Weinberge auf Terrassen zu sehen. Die Täler von Os Peares weisen mediterrane Klimamerkmale auf, die das Vorkommen von Erdbeerbäumen und Steineichen ermöglichen; beide Baumarten sind in Galicia selten.

File:Central Hidraulica Os Peares - 01.jpg File:Central Hidraulica Os Peares - 01.jpg Foto: Xosema via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

Der Stausee Os Peares wurde ab dem Jahr 1945 gebaut. Ab 1952 wurde er gefüllt. Im Jahr 1953 nahm der Stausee die Stromerzeugung auf. 1955 war er fertiggestellt und wurde eingeweiht. Zum Komplex des Stausees Os Peares gehören an senkrechten Wänden errichtete Wohnhäuser. Die terrassierten Weinberge und die drei zusammenkommenden Flüsse gehören zu den Landschaftsmerkmalen, die für Os Peares beschrieben sind. Die Landschaft verbindet damit Wasser, steile bauliche Strukturen und die landwirtschaftlich geprägten Terrassen der Ribeira Sacra. Auch die seltenen Erdbeerbäume und Steineichen stehen im Zusammenhang mit den mediterranen Klimamerkmalen der Täler. So treten im Landschaftsbild neben den Flüssen und dem Stausee auch besondere botanische Merkmale hervor.

Geschichte

Os Peares erlebte im 20. Jahrhundert eine starke wirtschaftliche Blüte. Der Stausee und der Bahnhof trugen als Beschäftigungsquellen zu dieser wirtschaftlichen Entwicklung bei. Die ehemalige A Ácea do Búbal war eine Schokoladen- und Elektrizitätsfabrik. Ihre frühere Nutzung verbindet damit zwei unterschiedliche Produktionsbereiche innerhalb der dokumentierten Industriegeschichte von Os Peares. Zusammen mit dem Stausee und dem Bahnhof verweist sie auf die wirtschaftlichen Funktionen, die den Ort im 20. Jahrhundert prägten.

Kultur

Die Eisenbahnaula von Os Peares befindet sich im ehemaligen Güterumschlagplatz. In der Aula zeigt eine Dauerausstellung die Geschichte der Eisenbahn in Ourense. Im Bereich des Bahnhofs von Os Peares befinden sich neun großformatige Kunstmurals. Das Hauptmural trägt den Titel „La golondrina ahogada emigra“. Es hat einen ausgeprägten Eisenbahnbezug. Die übrigen Murals von Os Peares zeigen hauptsächlich pflanzliche und tierische Motive.

Die eiserne Eisenbahnbrücke im Eiffel-Stil ist eine Sehenswürdigkeit in Os Peares. Im Bahnhofsbereich erinnert eine Skulptur an Rodolfo Prada, einen galicischen Intellektuellen und Gründer der Irmandades da Fala. Damit liegen im Umfeld des Bahnhofs verschiedene Formen der Erinnerung und Darstellung: eine historische Dauerausstellung, großformatige Wandbilder, eine eiserne Brücke und eine Skulptur. Der Eisenbahnbezug des Hauptmurals ergänzt die Geschichte des ehemaligen Güterumschlagplatzes um ein weiteres künstlerisches Motiv.

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Wandern

Die Miño-Flussroute PR-G 179 ist homologiert und nach den Vorgaben der FGM ausgeschildert. Die Route endet in Os Peares. Wer ihren zweiten Abschnitt wählt, folgt einem vollständig ebenen Weg am Ufer des Miño. Von diesem Abschnitt aus bieten sich Ausblicke auf den Fluss und die terrassierten Weinberge. Der Weg verbindet dabei den Verlauf am Miño mit den für die Ribeira Sacra typischen Terrassenhängen. Für die Orientierung auf der Route sind sowohl ihre FGM-Ausschilderung als auch der klar benannte Endpunkt in Os Peares angegeben.

Weitere Orte

Weitere Orte im übergeordneten Gebiet sind Tamallancos, Magros, A Arnoia, Taboadela, Sadurnín, A Rúa, San Cibrao Das Viñas und Río.

Geografische Einordnung

Os Peares liegt an der N-120. Auf der Straße ist der Ort mit Ourense sowie der Comarca Monforte de Lemos verbunden. Diese Straßenverbindung ordnet Os Peares zugleich dem Umfeld von Ourense und der Comarca Monforte de Lemos zu.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ourense.

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