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Laza: Entroido, Kirchen und Bergtäler

Unterkünfte in Laza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Feste

Das Entroido von Laza beginnt mehrere Wochen vor den Hauptkarnevalstagen. Zu seiner Festfolge gehören vier Freitage des Folión. Während des Entroido drehen sich die festlichen Zusammenkünfte um ein gutes Essen, Wein, Licor café und die typischen galicischen aguardientes.

Beim Luns Borralleiro findet die Farrapada als Schlacht mit schmutzigen Tüchern statt. Bei der Baixada dá Morena zieht beim Luns Borralleiro eine Figur in Form eines Kuhkopfs durch die Straßen; begleitet wird sie von Eseln, Ameisen und Ginster.

File:Vista miradoiro do Corno, Toro, Laza 2.jpg File:Vista miradoiro do Corno, Toro, Laza 2.jpg Foto: Elisardojm via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Kirche Santa María de Retorta wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut. Die Kirche San Pedro do Castro de Laza stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Der zeitliche Vorlauf des Entroido und die verschiedenen Bräuche des Luns Borralleiro geben dem Festkalender mehrere deutlich unterscheidbare Stationen. Farrapada und Baixada dá Morena gehören dabei zu demselben Festtag, setzen aber mit Tüchern, Kuhkopf, Eseln, Ameisen und Ginster jeweils eigene Bilder in die Straßen. Auch die beiden Kirchen verweisen mit ihrem gotischen Bau am Beginn des 14. Jahrhunderts und ihrer Entstehung im 18. Jahrhundert auf unterschiedliche historische Zeiträume.

Natur

Das Macizo Central umfasst auch Laza und ist ein weitgehend unbesiedeltes Berggebiet, in dem wichtige Übergangsökosysteme erhalten sind.

Die zum Macizo Central gehörenden Gebirgszüge im Umfeld von Laza bieten Lebensraum für Wölfe und für Großwild wie Rehe, Rothirsche und Wildschweine.

Der Támega entspringt in den Höhen von A Alberguería in Laza und bildet dort einen Korridor aus Auwäldern und engen Bergtälern. Zu diesen Tälern gehört das Tal von Laza.

Der Castiñeiro de Cerdedelo zählt zu den größten Kastanienbäumen Galiciens und ist im Galicischen Katalog herausragender Bäume verzeichnet. Aus seinem Stamm wachsen zehn Stämme, die eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Der jahrhundertealte Stamm besitzt einen Umfang von zehn Metern.

Zum Landschaftsbild gehören damit sowohl das weitgehend unbesiedelte Berggebiet des Macizo Central als auch der vom Támega geprägte Verlauf mit Auwäldern und engen Tälern. Der Castiñeiro de Cerdedelo setzt darin einen einzelnen, besonders markanten Naturpunkt: Zehn aus dem Stamm wachsende Stämme erreichen bis zu 30 Meter, während der jahrhundertealte Stamm selbst zehn Meter Umfang besitzt.

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Weitere Orte

Weitere Orte können Sie direkt aufrufen: Maceda, Beariz, Pousadoiro, Mesón, Leiro, O Barco De Valdeorras, Parada De Sil und O Viso.

Wege und Wasser

Die Fervenza de Augas Altas liegt unmittelbar an der Straße. Erreichbar ist der Wasserfall über die OU-112 zwischen Laza und Cerdedelo.

Die Fervenza de Augas Altas liegt am Rego Auga Alta, einem Zufluss des Río Cereixo. Der Río Cereixo mündet wiederum in den Támega.

Die Etappe der Vía de la Plata führt von Laza nach Vilar de Barrio. Auf ihrem Verlauf liegen Soutelo Verde und Tamicelas.

Nach einem steilen Anstieg erreicht die Etappe A Alberguería.

Die Wege verbinden dabei unterschiedliche Landschaftsbezüge: Die Fervenza de Augas Altas liegt an der Straße und zugleich am Rego Auga Alta, während die Gewässer über den Río Cereixo in den Támega eingeordnet sind. Die Etappe der Vía de la Plata setzt einen anderen Akzent. Sie führt von Laza über Soutelo Verde und Tamicelas nach Vilar de Barrio und erreicht nach einem steilen Anstieg A Alberguería. So stehen Wasserlauf und Wegverlauf als eigenständige, klar benannte Elemente nebeneinander.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ourense.

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