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Cea: Brotöfen, Kultur und Wege der Vía de la Plata

Unterkünfte in Cea

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brottradition

In Cea wird der traditionelle Brotbackprozess in den Öfen von Cea seit dem 13. Jahrhundert praktiziert. Pan de Cea ist ein traditionelles Produkt mit einem von Generation zu Generation überlieferten handwerklichen Herstellungsverfahren. Hergestellt wird Pan de Cea in Holzöfen; gebacken wird es in kreisförmigen Öfen aus Granitstein. Viele alte Brotöfen in Cea wurden vom Concello de San Cristovo de Cea restauriert. Die Brotöfen von Cea sind ausgeschildert. Die Ruta CEA führt durch den Ortskern von Cea und besucht die dortigen Brotöfen; möglicherweise kann man dabei einen aktuell betriebenen Ofen bei der Herstellung von Pan de Cea sehen.

File:Biduedo, Cea 03.jpg File:Biduedo, Cea 03.jpg Foto: Simon Burchell via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Brottradition zeigt sich in Cea damit an mehreren konkreten Orten: Neben den restaurierten Öfen gehört auch der Ofen „Do Lodairo“ zum Ortsbild, der zu einem ethnografischen Brotmuseum umgestaltet wurde. So stehen das überlieferte Verfahren, die Granitsteinöfen und die heutige museale Nutzung in einem gemeinsamen lokalen Zusammenhang.

Kultur

Das Santuario de la Saleta ist ein neogotisches Heiligtum, das 1908 erbaut wurde. Die Capilla de la Saleta wurde im selben Jahr durch eine öffentliche Sammlung errichtet. Der Ofen „Do Lodairo“ wurde zu einem ethnografischen Brotmuseum umgestaltet. Der Glockenturm-Brunnen von Cea entstand in den Jahren 1926 bis 1928 nach einem Entwurf von Conde Fidalgo. Die Pfarrkirche von Cea ist der Jungfrau vom Rosenkranz und dem heiligen Christophorus geweiht. Ihr heutiger Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das Haus der Guerra ist für seine Schornsteine aus behauenem Stein und seine kunstvoll gestalteten Kragsteine bekannt.

In der Baugeschichte des Ortes liegen damit unterschiedliche Zeitpunkte nebeneinander: Der heutige Bau der Pfarrkirche reicht ins 16. Jahrhundert zurück, Santuario und Capilla de la Saleta wurden 1908 errichtet, und der Glockenturm-Brunnen entstand zwischen 1926 und 1928. Ergänzt wird dieses Bild durch die steinernen Details am Haus der Guerra.

Wege und Landschaft

Die Etappe Cea–Dozón der Vía de la Plata ist 15 Kilometer lang. Sie beginnt am Fuß des 1908 errichteten Heiligtums A Saleta und führt weiter über die Straße nach Oseira. Im Umfeld von Cea folgt der Weg zum Kloster Oseira dem Fluss Oseira. Der Aussichtspunkt Miradoiro do Lodairo liegt in der Pfarrei Cea (San Cristovo), am Ort Cea, in der Calle do Lodairo. Der Mercadillo de San Cristovo de Cea ist ein lokaler Markt an der Praza Maior 1 in Cea. Er liegt an der Vía de la Plata.

Auf der Etappe markieren das Heiligtum A Saleta, die Straße nach Oseira und der Fluss Oseira verschiedene Abschnitte des Wegverlaufs. Mit dem Miradoiro do Lodairo und dem Mercadillo an der Praza Maior kommen außerdem ein Aussichtspunkt und ein lokaler Markt innerhalb der genannten Orts- und Wegbezüge hinzu.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele finden Sie hier: A Gudiña, Tamallancos, Vilar De Barrio, Vilamartín de Valdeorras, Toén, Vilanova, Maside, Cartelle.

Märkte und Feste

Die Festa de Exaltación do Pan de Cea findet am ersten Sonntag im Juli statt; zu ihr gehören am Samstag Brotbackworkshops. Bei der sonntäglichen Festa do Pan de Cea auf dem Campo da Saleta gibt es traditionelle Musik sowie gemeinschaftliche Mahlzeiten mit galicischen Produkten mit Ursprungsbezeichnung.

Das Fest verbindet damit einen Termin im Jahreslauf mit zwei unterschiedlichen Formen des öffentlichen Erlebens: Am Samstag stehen die Brotbackworkshops auf dem Programm, am Sonntag die Festa do Pan de Cea mit Musik und gemeinschaftlichen Mahlzeiten auf dem Campo da Saleta. Die dort genannten Produkte tragen eine galicische Ursprungsbezeichnung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ourense.