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Valverde: Religiöses Erbe, Archäologie und Monte Valverde

Unterkünfte in Valverde

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Valverde verbindet religiöses Erbe, archäologische Spuren und die Landschaft am Monte Valverde. Seit 2018 gehört die Iglesia de San Pedro de Valverde zum religiösen Kulturerbe von Valverde. Die Kirche San Pedro de Valverde ist außerdem dem Jakobsweg Camino de Invierno zugeordnet.

File:Igrexa de San Pedro de Valverde, Monforte de Lemos.jpg File:Igrexa de San Pedro de Valverde, Monforte de Lemos.jpg Foto: José Antonio Gil Martínez via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Kultur und Geschichte

Zum historischen Kern dieses Erbes gehört das Kloster San Pedro de Valverde. Es gehörte dem Benediktinerorden an und wurde im Jahr 1124 von Munio Romani und María Petriz in Auftrag gegeben. Mit der Kirche und dem Kloster sind dabei zwei eigenständige historische Orte innerhalb von Valverde benannt, die unterschiedliche Aspekte der religiösen Geschichte des Ortes sichtbar machen. Die Jahreszahl 1124 und die Namen der Auftraggeber geben dem Kloster zudem eine konkret datierte historische Einordnung.

Archäologie

Der archäologische Freilandfundplatz von Valverde liegt auf einer kleinen Verebnung in halber Höhe am Südwesthang des gleichnamigen Monte Valverde. Der Fundplatz befindet sich auf 380 Metern über dem Meeresspiegel und verbindet die Bezeichnung des Ortes unmittelbar mit dem Berg, an dessen Hang er liegt. Seine Lage ist damit weder dem Gipfel noch dem Talboden zugeordnet, sondern einer mittleren Hangposition am Südwesthang.

Bei archäologischen Prospektionen und Sondierungen wurden dort in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt 2.434 Steinartefakte geborgen. Bereits im Jahr 2007 wurden in Valverde zahlreiche Artefakte des Jungpaläolithikums gefunden. Die archäologischen Angaben umfassen damit sowohl die zahlreichen Funde aus dem Jahr 2007 als auch die später geborgenen Steinartefakte aus den Prospektionen und Sondierungen.

Landschaft und Fels

Der Monte Valverde bildet den räumlichen Bezug für Fundplatz, Felsbereich und Aussicht. Vom Gipfel bietet sich ein Panoramablick über das Tal von Lemos. Der Felsbereich Penedo de San Roque liegt etwa 500 Meter vom Gipfel des Monte Valverde entfernt. Die genannten Orte verteilen sich somit über unterschiedliche Punkte des Berges: Der Fundplatz liegt am Südwesthang, der Aussichtspunkt am Gipfel und der Felsbereich in dessen näherem Umfeld.

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Penedo de San Roque soll paläolithischen Jägern als Unterschlupf gedient haben. Mit dem Felsbereich sind außerdem mehrere lokale Legenden über Mouros verbunden. So stehen an diesem Ort archäologische Überlieferung und lokale Erzähltraditionen nebeneinander, ohne dass die Legenden den beschriebenen historischen Status der Funde verändern. Der Felsbereich verbindet dadurch eine paläolithische Nutzungserzählung mit den überlieferten Mouros-Legenden.

Orientierung und Weg

Die Fuente de Valverde liegt etwa 50 Meter links von der Straße zur Pfarrei A Parte. Der Zugang zum Monte Valverde beginnt in Ribas Altas, führt über Outeiriño und verläuft anschließend entlang des Südhangs zum Gipfel. Der anschließende Abschnitt besteht aus einer 1,7 Kilometer langen unbefestigten Piste. Für die praktische Einordnung des Weges sind damit sowohl die benannten Ausgangs- und Zwischenpunkte als auch die Beschaffenheit und Länge des letzten Abschnitts festgehalten. Der Weg endet am Gipfel, von dem der beschriebene Blick über das Tal von Lemos ausgeht.

Weitere Ortsseiten: Chantada, Ribas de Sil, Ribadeo, O Vicedo, Coence, Merille, Vilar, Novelúa

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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