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Novelúa: Romanik, Castro und Herrenhäuser

Unterkünfte in Novelúa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Route 37 (Monterroso–Antas de Ulla) umfasst einen Besuch der Kirche San Cristovo de Novelúa. San Cristovo de Novelúa steht am Standort eines antiken Castros. Innerhalb der Mauern des Castro weist das Gelände eine dichte Vegetation aus Eichen auf.

File:Estrada N-640 km 127 en Novelúa, Monterroso.jpg File:Estrada N-640 km 127 en Novelúa, Monterroso.jpg Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Schon die Verbindung aus Kirchenanlage, Castro und Eichenbestand macht die Besonderheit des Ortes aus, ohne dass die einzelnen Bestandteile ihre eigene Geschichte verlieren. Der antike befestigte Standort gehört zur Ortsgeschichte von Novelúa, während die Kirche ihre eigene Bau- und Umbaugeschichte bewahrt. So stehen an derselben Stelle unterschiedliche historische Spuren nebeneinander: der Castro mit seinen Mauern und die später entstandene Kirchenfestung.

Kultur

San Cristovo de Novelúa ist eine Kirchenfestung aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Ihre romanische Bausubstanz ist vollständig bewahrt. Die zeitliche Einordnung reicht damit vom mittelalterlichen Ursprung bis zu den späteren Veränderungen, während der romanische Kern des Bauwerks erhalten blieb. Für den kulturellen Charakter des Ortes ist gerade diese Verbindung aus früher Bauform und späterem Umbau prägend.

Architektur

Das Hauptportal besitzt einen aufgeweiteten Rundbogen mit drei Archivolten, Säulen in drei Ordnungen, unterschiedlich gestalteten Kapitellen und verzierten Mochetas, die das gerahmte Tympanon schließen. Die Portalgliederung konzentriert mehrere sorgfältig ausgearbeitete Bauteile an einem einzigen Zugang. Besonders die drei Archivolten und die Säulen in drei Ordnungen geben dem Rundbogen seine gestufte Wirkung; die verschiedenen Kapitelle setzen darin eigene Akzente. Am Abschluss des Portals verbinden die verzierten Mochetas die Rahmung mit dem Tympanon.

Herrenhäuser

Casa Grande de Novelúa gehört zu den drei bewohnten Herrenhäusern in Novelúa. Zu dieser Gruppe zählen außerdem A de Batán und der Pazo de Mourente. Der Pazo de Fontearcada zählt zu den repräsentativen Pazo-Anwesen von Monterroso und liegt in Novelúa. In der Kapelle der Casa Grande de Novelúa ist ein Wappen angebracht. Es bildet den Schlussstein der hölzernen Kassettendecke. Das Wappen ist aus Walnussholz geschnitzt. Casa Grande de Novelúa ist Privateigentum.

Die Anwesen stehen für unterschiedliche Formen historischer Wohn- und Repräsentationsarchitektur im Ort. Bei der Casa Grande verbindet sich der private Charakter des Hauses mit einem besonders detailreichen Ausstattungsstück in der Kapelle: Das geschnitzte Wappen sitzt nicht an einem beliebigen Bauteil, sondern als Schlussstein in der hölzernen Kassettendecke. Die drei bewohnten Herrenhäuser werden durch ihre Namen klar voneinander unterschieden, während der Pazo de Fontearcada als repräsentatives Anwesen von Monterroso in Novelúa liegt.

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Handwerk

José Vázquez Méndez stammt aus Tarrío de Novelúa in Monterroso. In der Nachkriegszeit lernte er von seinem Vater, Cabeceiras für Hórreos anzufertigen. Cabeceiras galten als die günstigste Möglichkeit für eine Familie, einen Hórreo zu haben.

Die Geschichte bewahrt damit auch eine handwerkliche Seite von Novelúa. Im Mittelpunkt steht die Weitergabe des Könnens innerhalb der Familie: José Vázquez Méndez lernte die Arbeit von seinem Vater und fertigte Cabeceiras für Hórreos an. Zugleich verweist die Bezeichnung als günstigste Möglichkeit auf die damalige wirtschaftliche Bedeutung dieser Arbeit für Familien, die einen Hórreo haben wollten.

Weitere Orte

Weitere Orte auf derselben übergeordneten Ebene können Sie über Saa, Valverde, Bóveda, Ribas de Sil, Baleira, Piñeira, Bolmente und Vilalba weiterverfolgen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.

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