Santiago de Compostela: Kathedrale, Kultur und grüne Wege
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Kultur und Pilgergeschichte
Die Altstadt von Santiago de Compostela ist ein berühmter Wallfahrtsort im Nordwesten Spaniens und umfasst Gebäude der Romanik, Gotik, Renaissance, des Barocks und des Neoklassizismus. Die Kathedrale ist das Ziel aller Jakobswege und gilt als Spaniens herausragendstes Bauwerk der romanischen Kunst.
Eine geführte Besichtigung der Dächer und des Torre de la Carraca umfasst 140 Stufen, führt über die gestuften Dächer der Kathedrale und endet im etwa 72 Meter hohen Turm mit einem Panoramablick über die Stadt. Eine Besichtigung des Kathedralmuseums umfasst drei unabhängig zugängliche Bereiche in verschiedenen Teilen der Kathedrale und vermittelt deren historische und künstlerische Bedeutung.
Das Pilger- und Santiago-Museum befindet sich im ehemaligen Banco-de-España-Gebäude an der Plaza de Platerías, wenige Meter von der Südfassade der Kathedrale entfernt. Das große Oberlicht im zweiten Stock bietet einen Blick auf die Basilika von Compostela, den Torre de la Berenguela und einen großen Teil der Altstadt.
Das Kloster von Bonaval wurde von Santo Domingo de Guzmán im 13. Jahrhundert gegründet und im 17. und 18. Jahrhundert im Barockstil wiederaufgebaut. Die Dauerausstellungen des Museo do Pobo Galego behandeln das Leben an der Küste, traditionelle Berufe, das Landleben, traditionelle Trachten und Architektur.
Wege mit Weitblick
Der Weg nach Finisterre ist der einzige Jakobsweg, der in Santiago beginnt. Der Bosque de Galicia liegt an den Hängen des Monte Gaiás und verfügt über ein drei Kilometer langes Wegenetz.
Die Route zum Gaiás führt durch die Altstadt und über Wege durch den Bosque de Galicia; vom Gipfel des Monte Gaiás bietet sie Ausblicke über die Stadt und eignet sich zum Erleben des Sonnenuntergangs über Santiago.
Parks und Uferwege
Der Alameda-Park grenzt an die Altstadt und bietet einen Blick auf deren monumentale Westfassade. Der höchste Teil des Belvís-Parks bietet besondere Ausblicke über die gesamte Stadt. Der Belvís-Park folgt dem Belvís-Wasserlauf durch eine langgestreckte Wiesenlandschaft, die von einem kleinen Bach bewässert wird.
Der Sarela-Uferweg führt durch Wald entlang des kleinen Flusses Sarela. Er verbindet die Gerberei Ponte Sarela mit der Gerberei Carme de Abaixo. Der Sar-Uferweg ist vier Kilometer lang, von der Stadt und Hügeln umgeben und führt durch das ländliche Santiago.
Im Park Granxa do Xesto verbinden sich Wald mit Eukalyptusbäumen, Kiefern und einheimischen Arten, Wiesen sowie kleine, von natürlichen Quellen gespeiste Seen. Der Park verfügt über ein drei Kilometer langes Wegenetz.
Brañas de Sar umfasst 33 Hektar und gehört zum Einzugsgebiet des Flusses Sar. Das ethnografische Ensemble bewahrt fünf Wasserräder sowie Kanäle, Mauern, Waschplätze und Wehre.
Der Vista-Alegre-Park bewahrt Merkmale eines früheren Privatgartens, darunter alte Bäume, einen Pavillon und schattige Sitzbereiche. Im Parque da Música en Compostela bildet ein Bach einen großen Spiegelteich, der die zeitgenössische Architektur des Auditoriums widerspiegelt.
Markt und lokale Tradition
In der Markthalle Mercado de Abastos kann die Marktbar Marisco Manía dort gekaufte Erzeugnisse während des Wartens zubereiten, sodass sie frisch vor Ort gegessen werden können.
Weitere Ortsseiten
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