Finisterre: Leuchtturm, Pilgerweg und Küste
Unterkünfte in Finisterre
Küste und Landschaft
Am Cabo Fisterra gilt der Faro de Fisterra als der westlichste Leuchtturm Europas. Vom Cabo aus gibt es eindrucksvolle Ausblicke auf den offenen Ozean und die Ría de Corcubión. Zur Aussicht gehört auch die Küste von Carnota.
Der Faro de Fisterra wurde 1853 erbaut. Er steht in 138 m Höhe über dem Meer. Sein Turm besteht aus behauenen Steinquadern. Der Grundriss ist achteckig, die Laterne polygonal. Die Maße und die Bauform ergänzen den Blick auf den Leuchtturm um konkrete Angaben zu seiner historischen Konstruktion.
Die Costa da Morte ist ein Küstenstreifen der Provinz A Coruña. Zu den Gemeinden dieses Küstenstreifens gehören unter anderem Fisterra, Cee, Muxía und Camariñas.
Der halburbane Abschnitt der Langosteira verfügt über eine Strandpromenade. An der Langosteira findet jedes Jahr etwa im Juli die Festa da praia statt.
Pilgerweg und Wege
Der Jakobsweg Camino de Fisterra y Muxía führt von Santiago zum Cabo Fisterra. Der Weg führt außerdem zum Santuario de la Virxe da Barca in Muxía. Der Abschnitt Fisterra–Muxía ist 118,8 km lang und mittelschwer.
Der Rundweg Arredor do Monte do Facho führt über einen etwa 300 m langen Abstecher. Dieser Abstecher führt zu den Ruinen einer ehemaligen Einsiedelei.
Geschichte und Baukultur
Santa María das Areas wurde Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Der Bau entstand im romanischen Stil.
Am Ostersonntag wird vor Santa María das Areas das Fest und die Wallfahrt des Santo Cristo gefeiert.
Das Castelo de San Carlos sollte die Bucht und den Hafen von Fisterra schützen. Auch die Ría de Corcubión sollte durch das Castelo geschützt werden. Die Verbindung von Bucht, Hafen und Ría zeigt, dass das Castelo nicht nur auf einen einzelnen Küstenpunkt ausgerichtet war.
Die Bauarbeiten am Castelo de San Carlos begannen zwischen 1755 und 1757. Zehn Jahre später wurde das Castelo fertiggestellt. Grundlage dafür war eine königliche Anordnung Karls III.
Im Castelo de San Carlos befindet sich das Museo de la Pesca. Das Museum zeigt eine Ausstellung über die Fischereikünste in Galicien.
Weitere Ziele: Teo, Cedeira, Tordoia, Santa Mariña, Basoñas, Guitiriz, Vila Da Area und Coristanco.
Fischerei und lokale Einblicke
In der Lonja de Fisterra können Besucher die Fischversteigerung durch eine große Glasscheibe beobachten. Dafür steht ein Besichtigungsraum zur Verfügung.
Besichtigungen der Lonja de Fisterra sind das ganze Jahr über möglich. Voraussetzung ist eine vorherige Absprache mit der Fischergilde. Die Versteigerung selbst findet täglich statt.
Von einem Raum im Obergeschoss aus können Besucher die Versteigerung beobachten.
Versteigert wird eine vielfältige Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten aus der handwerklichen Fischerei. Außerdem gibt es Informationstafeln.
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