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Puerto de Santa Cruz: Sierra, Geschichte und Brunnenroute

Unterkünfte in Puerto De Santa Cruz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Puerto de Santa Cruz zeigt mit der Kirche San Bartolomé ein prägnantes Zeugnis seiner Baugeschichte: Sie wurde Ende des 15. Jahrhunderts aus regelmäßig bearbeiteten Steinquadern errichtet und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erweitert.

Kultur und Geschichte

Das Gotteshaus besitzt ein einschiffiges Langhaus mit Spitzbögen und einen schlanken Turm am Fußende. Im Chor befinden sich drei churriguereske Retabel mit polychromen Holzfiguren aus dem 17. Jahrhundert.

In Puerto de Santa Cruz ist außerdem ein Kreuz mit einer Darstellung des gekreuzigten Christus erhalten. Die Ermita de San Marcos hat Mauern aus Mauerwerk.

Die Vergangenheit reicht im Gemeindegebiet weiter zurück: Dort befinden sich prähistorische Überreste sowie archäologische Überreste aus dem Neolithikum und der Römerzeit. Das nahegelegene ummauerte Gelände von San Gregorio ist als prähistorischer Castro, also als befestigte prähistorische Siedlung, ausgewiesen. Es ist über einen ländlichen Weg und zu Fuß erreichbar.

Die Gemeinde feiert am 24. August das Patronatsfest zu Ehren des heiligen Bartholomäus. Ein Brunnen besitzt einen zentralen steinernen Pfeiler mit vier Ausläufen. Später findet auf der Plaza del Caño eine Verkostung typischer Süßspeisen statt.

Landschaft

Östlich des Ortes erhebt sich eine Sierra. Ihr höchster Gipfel ist der Pico de San Gregorio mit 840 Metern. Die Sierra bildet in Puerto de Santa Cruz die Wasserscheide zwischen den Einzugsgebieten des Tajo und des Guadiana.

Zur Vegetation der Sierra gehören Steineichen, Buschland und Gehölze. Für Ihre Planung lässt sich dieser Landschaftsraum gedanklich neben die historischen Stationen des Ortes stellen.

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Wege und Entdeckungen

Die Route der Brunnen ist ein Spaziergang durch Puerto de Santa Cruz, bei dem zahlreiche Brunnenbauten in den Straßen des Ortes besichtigt werden können. Eine weitere Route umfasst Zwischenstopps an alten Mühlen am Arroyo del Cuervo.

Die beiden Routen setzen unterschiedliche Schwerpunkte, die Sie bei der eigenen Planung getrennt betrachten können.

Für die Tagesgestaltung in Puerto de Santa Cruz lassen sich diese Themen nebeneinanderstellen: Die Brunnenroute und die Route mit den alten Mühlen markieren unterschiedliche Wegmotive, während Kirche, Ermita, Kreuz und archäologische Spuren den kulturellen Rahmen bilden. Die Sierra ergänzt die Ortsgeschichte um eine geografische Perspektive. Dadurch können Besucher die genannten Stationen nach Baugeschichte, Vergangenheit, Wegen und Landschaft ordnen und ihre Aufmerksamkeit auf verschiedene Seiten der Gemeinde verteilen.

Weitere Ortsseiten finden Sie über Torremenga, Villar De Plasencia, Torre De Don Miguel, Montánchez, Pedroso De Acim, Cañamero, Garganta La Olla und Valdastillas.

Geschichte und Anreise

Während der römischen Herrschaft diente Puerto de Santa Cruz Reisenden als Zuflucht und Herberge, insbesondere jenen, die von Emerita Augusta nach Caesar Augusta, dem heutigen Zaragoza, unterwegs waren.

Die wichtigste Verkehrsverbindung nach Puerto de Santa Cruz ist die E-9/A-5; der Ort ist über die Ausfahrten 270 und 272 erreichbar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cáceres.

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