Acebo: Kultur, Orangenwege und Naturbäder

In Acebo steht die Kirche Nuestra Señora de los Ángeles als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Monument unter Schutz. Sie gilt als einzigartiges Beispiel gotisch-renaissancistischer Architektur in Extremadura. Ihr bedeutender Hauptaltaraufsatz stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts; seine architektonische Struktur wurde von Alonso de Balbás ausgeführt. Die Kirche wurde vom Beginn des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in mehreren Bauphasen errichtet.

Kultur

Die Kapelle des Heiligen Lammes ist die einzige der zahlreichen in Acebo errichteten Kapellen, die bis heute erhalten ist; früher war sie als Kapelle von Humilladero bekannt. Auch die Tradition der handgefertigten Klöppelspitze ist in Acebo bis heute in besonderem Maß erhalten geblieben. Der Klöpplerinnenverein El Álamo richtet jährlich eine Veranstaltung aus, an der Klöpplerinnen aus ganz Spanien teilnehmen.

Die Fiesta de la Naranja umfasst eine agrotouristische Route, eine Tapas-Route sowie Wettbewerbe für Pitarra-Weine und Süßspeisen. Während der Karwoche werden in Acebo zahlreiche Heiligenbilder von Gläubigen in Prozession durch die Straßen getragen.

Weitere Orte:Berzocana, Talayuela, Guadalupe, Santibáñez El Bajo, Valdeobispo, Alcuéscar, Cáceres, Zorita

Natur

Am Fluss Rivera de Acebo wechseln sich Oliven- und Orangenhaine, Gemüsegärten, Obstbäume, Wiesen und Uferwald ab. Der Wasserfall La Cervigona besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Fällen; der höchste davon ist 60 Meter hoch.

Das Naturbad Jevero besteht aus zwei Becken und verfügt über eine weitläufige, schattige Rasenfläche sowie öffentliche Einrichtungen; außerdem ist es Ausgangspunkt mehrerer Wanderwege. Das Naturbad Carreciá verfügt über ein Café, einen Bereich zum Entspannen und Aussicht.

Wege

Der Camino Natural de la Ribera de Acebo ist eine 15 Kilometer lange Route mit sieben gut ausgeschilderten Wegen. Der Weg Monte de la Osa führt durch Orangen- und Olivenhaine sowie Kiefern- und Eichenbestände und bietet Ausblicke auf die Landschaft von Acebo.

Der Lágina-Weg bildet einen Rundweg durch die Gebiete Colmenita, la Mata und Robledillo in Acebo. Der Orangenbaumweg, der Sendero de los Naranjos, führt durch das vom Bach Lágina gebildete kleine Tal; der Orangenanbau gilt dort als Teil der Kultur von Acebo.

Der Weg Los Baldíos führt zu einem höher gelegenen Bereich mit einem 360-Grad-Blick auf das Tal des Flusses Acebo, den Berg Jálama, den Bach Lágina und das Tal Los Baldíos. Die unterschiedlichen Wegformen lassen sich für die eigene Planung nach Länge, Verlauf und Aussicht miteinander vergleichen.

Für die eigene Tagesplanung lassen sich die Wege nach ihrem Charakter lesen: Der Camino Natural verbindet 15 Kilometer mit sieben ausgeschilderten Wegen, der Lágina-Weg bleibt als Rundweg in den genannten Gebieten, und Los Baldíos setzt einen Aussichtspunkt als Ziel. Wer Landschaften über unterschiedliche Eindrücke erkunden möchte, findet entlang der beschriebenen Wege Orangen- und Olivenhaine, Wald, Bachläufe und Talblicke. So stehen längere Wegstrecken, Rundweg und höher gelegener Aussichtspunkt als klar unterscheidbare Formen nebeneinander.

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