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Mérida zwischen römischen Monumenten und dem Guadiana

Unterkünfte in Mérida

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Mérida beginnt die Geschichte des Archäologischen Ensembles im Jahr 25 v. Chr.: Damals entstand die römische Kolonie Augusta Emerita. Sie gehörte zur römischen Provinz Lusitanien, deren Hauptstadt Mérida war, und wurde als idealisiertes Abbild Roms angelegt.

File:Teatro romano de Mérida. España-2.jpg File:Teatro romano de Mérida. España-2.jpg Foto: Lmbuga (Luis Miguel Bugallo Sánchez) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

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Kultur

Das Römische Theater von Mérida wurde zwischen 16 und 15 v. Chr. eingeweiht; Marco Agrippa war der Förderer seines Baus. Die Cavea war für 6.000 Zuschauer ausgelegt und wurde teilweise am Hang des Cerro de San Albín errichtet. Im Römischen Amphitheater, das im Jahr 8 v. entstand, fanden ungefähr 15.000 bis 16.000 Zuschauer Platz. Es diente als Schauplatz für Gladiatorenspiele, Tierhetzen und Kämpfe zwischen wilden Tieren.

Der Römische Circus ist 403 Meter lang und 96,5 Meter breit und bot bis zu 30.000 Zuschauern Platz. Er gilt als einer der am besten erhaltenen und zugleich prächtigsten Circus-Bauten des Römischen Reiches. Die unterschiedlichen Dimensionen der antiken Anlagen machen sichtbar, wie stark sich die Schauplätze in Größe und Funktion unterschieden.

In der Casa del Mitreo bewahrt ein Kosmos-Mosaik das bekannte Universum mit irdischen, maritimen und himmlischen Bestandteilen um die Figur der Ewigkeit, Aeternitas. Das römische Haus gilt als Elitewohnsitz; es wurde Ende des 1. oder zu Beginn des 2. Jahrhunderts n. außerhalb der Stadtmauern errichtet und um drei Innenhöfe angelegt.

Geschichte

Die Alcazaba von Mérida wurde 835 vom umayyadischen Emir Abderramán II. errichtet. Abd Allah gilt als ihr Architekt, und die Festung gilt als die älteste der Iberischen Halbinsel. In ihrem Inneren befindet sich ein Aljibe, der in der iberischen Archäologie als einzigartig gilt und aus wiederverwendeten römischen und westgotischen Architekturelementen ausgeführt wurde.

Das als Dianatempel bekannte Monument ist tatsächlich ein Tempel des Kaiserkults. Eine Vermittlungsstelle informiert dort mit Informationstafeln und Projektionen; außerdem sind Originalstücke und Repliken zu sehen.

Das Museo Nacional de Arte Romano beherbergt eine der besten Sammlungen römischer Skulpturen und Mosaike auf der Iberischen Halbinsel. Es vermittelt, wie eine große römische Stadt funktionierte und eine weitläufige Provinz verwaltete. Seine Krypta enthält Überreste bemalter Häuser außerhalb der Stadtmauern sowie Bestattungen.

Auch die großen Ingenieurbauwerke gehören zum historischen Bild Méridas: Die Römische Brücke besteht heute aus 60 Rundbögen und ist fast 800 Meter lang. Vom Aquädukt Los Milagros sind mehr als 800 Meter erhalten; einzelne Pfeiler aus Granit und Ziegeln ragen 27 Meter über das Gelände auf.

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Natur

An den Ufern und auf den üppig bewachsenen Inseln des Guadiana in Mérida lassen sich unter anderem Kuhreiher, Kormorane, Lachmöwen und Weißstörche beobachten. Kulturstätten und Flusslandschaft stehen hier mit sehr unterschiedlichen Motiven nebeneinander: Auf der einen Seite liegen antike Bauten und Sammlungen, auf der anderen Seite Ufer, Inseln und Vogelbeobachtung.

Für die Anfahrt in südlicher Richtung ist Mérida über die Autovía Ruta de la Plata A-66 angebunden; die Strecke verläuft zwischen Gijón und Sevilla.

Weitere Orte: La Nava de Santiago, Montemolín, Cheles, Higuera De Llerena, Orellana La Vieja, Calamonte, Barcarrota, Calera De León

Erlebnisse und Termine

Das Consorcio de la Ciudad Monumental de Mérida bietet tagsüber und nachts geführte Besichtigungen des Römischen Theaters und des Römischen Amphitheaters an. In beiden Monumenten finden Aufführungen statt, sodass die historischen Schauplätze auch mit dem heutigen Kulturprogramm verbunden sind.

Zur Karwoche in Mérida gehören eine feierliche Prozession und ein Kreuzweg mit dem Bildnis des Santísimo Cristo de la O. Beide finden in der Morgendämmerung des Gründonnerstags im Römischen Amphitheater statt.

Zu Beginn des Sommers, Anfang Juni, besteht in Mérida die Möglichkeit, Szenen aus dem Alltagsleben der römischen Welt an originalen archäologischen Schauplätzen zu beobachten oder als Darsteller beziehungsweise Statist mitzuwirken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Badajoz.

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