Berastegi entdecken: Natur, Wege und Kultur
Unterkünfte in Berastegi
Berastegi: Im geschützten Biotop Leitzaran durchquert der Fluss ein enges, dünn besiedeltes Tal. Zu seinem Verlauf gehören Stromschnellen, Staumauern und Mäander. Im Schatten eines Erlenbestands fließt der Leitzaran durch diese Landschaft.
Natur
Eine besondere Erscheinung ist Lindozulo, eine kurzlebige Lagune über den Weiden von Aintzerga. Sie bildet sich ein- oder zweimal im Jahr.
Im Leitzaran leben unter anderem Pyrenäen-Desmane, Europäische Nerze und Pyrenäenbachmolche. Zu den dort vorkommenden Fischen zählen Bachforellen, Aale und Elritzen. Damit stehen im selben Naturraum Säugetiere, Amphibien und verschiedene Fischarten nebeneinander.
So treffen im Biotop unterschiedliche Gewässerformen und verschiedene Tiergruppen aufeinander. Der Leitzaran ist dabei sowohl durch bewegte Abschnitte mit Stromschnellen als auch durch Staumauern und Mäander geprägt. Lindozulo ergänzt diese Landschaft als Wasserfläche, die sich über den Weiden von Aintzerga nur ein- oder zweimal im Jahr bildet.
Wege
Die Ruta de Berastegi beginnt an der Plaza de Berastegi und führt durch verschiedene Ortsteile von Berastegi. Der Ausgangspunkt liegt damit im Ort selbst, während der weitere Verlauf mehrere Ortsteile einbezieht.
Die Plazaola-Grünroute ist mit dem Auto über einen Forstweg vom Erholungsgebiet Urtoko zubieta nahe der Urto-Brücke erreichbar. Die Brücke liegt an der Straße GI-2130 zwischen Berastegi und Leitza.
Bei der Ruta de Berastegi gehören der Start an der Plaza und der Verlauf durch die Ortsteile zusammen. Die Plazaola-Grünroute ist dagegen mit dem Erholungsgebiet Urtoko zubieta, der Urto-Brücke und der Straße GI-2130 zwischen Berastegi und Leitza verbunden. Diese Orts- und Wegnamen markieren die jeweils genannten Punkte der beiden Routen.
Kultur
Mehrere Einsiedeleien markieren die Geschichte des Ortes. Die Einsiedelei San Sebastián stammt aus dem 14. Jahrhundert, während die Einsiedelei San Antón im Jahr 1675 erbaut wurde. Im Wald des Berges Larre liegt die Einsiedelei San Lorenzo; von dort bieten sich schöne Ausblicke.
Hinter der Kirche befindet sich das Turmhaus von Berastegi, das den Namen Jauregi trägt. Der Jauregi-Turm ist mittelalterlichen Ursprungs und bewahrt das Erdgeschoss der ursprünglichen Festung.
Die Pfarrkirche San Martín in Berastegi wurde im 16. Jahrhundert über einer älteren Kirche errichtet. Erhalten ist das romanische Portal dieser älteren Kirche aus dem 13. Jahrhundert. An der Pfarrkirche treffen damit der Bau des 16. Jahrhunderts und ein erhaltenes Portal aus dem 13. Jahrhundert aufeinander.
Die Einsiedeleien, der Jauregi-Turm und die Pfarrkirche gehören zu den genannten historischen Bauwerken Berastegis. Dabei stehen die mittelalterliche Herkunft des Turms, die beiden unterschiedlichen Baujahre der Einsiedeleien und die ältere Vorgängerkirche der Pfarrkirche nebeneinander. Das romanische Portal ist als Teil dieser älteren Kirche erhalten geblieben.
Küche
In Berastegi ist die Kultur der Käseherstellung tief verwurzelt. Die Astotrek-Tour umfasst die Verkostung von zwei Hirtenkäsesorten namens „Gazpio“. Eine Sorte ist naturbelassen, die andere geräuchert. Die beiden Varianten bewahren dabei denselben Namen und unterscheiden sich durch ihre Verarbeitung.
Bei der Astotrek-Tour begegnen sich damit die örtliche Käseherstellung und die Verkostung von Gazpio. Der gemeinsame Name bezeichnet zwei Hirtenkäse, deren Unterschied in der Verarbeitung liegt: Die eine Sorte bleibt naturbelassen, die andere wird geräuchert.
Weitere Ziele
Weitere Ziele für Sie: Mutriku, Zegama, Hernani, Zumarraga, Getaria, Oiartzun, Usurbil und Éibar.
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