Maturana entdecken: Kirche, Geschichte und Spazierwege
Unterkünfte in Maturana
Natur und Spazierwege
Das Umland von Maturana umfasst Ackerflächen, sanfte Hügel, Waldgebiete und traditionelle ländliche Wege. Eine ausgeschilderte Nordic-Walking-Route verbindet Gebara, Maturana und Etura. Sie führt über ländliche Wege, landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie kurze Waldabschnitte im Herzen von Barrundia.
Damit führt die Route durch mehrere Landschaftselemente, ohne den örtlichen Rahmen von Barrundia zu verlassen. Die Verbindung der drei Orte gibt ihrem Verlauf eine klare räumliche Abfolge: Gebara, Maturana und Etura liegen nacheinander auf derselben ausgeschilderten Strecke. Landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wege des ländlichen Raums und die kurzen Waldabschnitte gehören dabei gleichermaßen zum beschriebenen Routenverlauf.
Ein 8,5 km langer Spazierweg führt von Maturana über die Hügel von Maturana in Richtung des Ausläufers des Ullíbarri-Gamboa-Stausees. Ein weiterer Spazierweg führt von Maturana nach Garaio und nutzt den alten Weg am Stausee. Die Strecke führt zum Aussichtspunkt von Garaio. Auf dem Rückweg verläuft sie über den Weg im Park Mendixur.
Der 8,5 Kilometer lange Weg bleibt durch seinen Ausgangspunkt und seine Richtung eng mit Maturana verbunden. Beim Weg nach Garaio gehören dagegen der alte Weg am Stausee, der Aussichtspunkt und der Rückweg durch den Park Mendixur ausdrücklich zu seinem Verlauf. So werden auf den Spazierwegen sowohl die Hügel rund um Maturana als auch der Stausee mit seinen benannten Wegabschnitten und dem Park Mendixur berührt.
Kultur und Geschichte
Im Ortszentrum von Maturana liegt die Kirche San Martín de Maturana. Historisch diente sie als Ort, an dem Familien zusammenkamen. Dort wurden wichtige Ereignisse des Lebens gefeiert.
Die Lage im Ortszentrum und die historische Nutzung gehören bei dieser Kirche zusammen: San Martín de Maturana ist nicht nur mit einem konkreten Platz im Ort verbunden, sondern auch mit gemeinschaftlichen Zusammenkünften und der Feier wichtiger Lebensereignisse. Diese frühere Funktion beschreibt die Kirche als einen Ort der Ortsgeschichte, ohne ihre heutige Nutzung festzulegen.
Der Ortsname Maturana ist erstmals 1012 belegt und erscheint erneut in der Reja de San Millán von 1025. Der überdachte Friedhof von Maturana wurde aus Steinen der ehemaligen Ermita de San Miguel errichtet. Innerhalb der Provinz Álava ist dieser überdachte Friedhof einzigartig.
Die beiden Jahreszahlen gehören zu den frühen schriftlichen Belegen des Ortsnamens. Beim Friedhof verweist die ehemalige Ermita de San Miguel zugleich auf das verwendete Baumaterial: Seine Steine wurden für den überdachten Friedhof genutzt. Die Einzigartigkeit bezieht sich dabei auf die Provinz Álava.
Der Friedhof von Maturana wurde ab 1811 als Friedhof des Dorfes genutzt. Die Patronatsfeier von Maturana ist dem heiligen Martin gewidmet und findet am 11. November statt.
Mit der Nutzung ab 1811 ist ein konkreter historischer Beginn für den Friedhof überliefert. Die jährliche Patronatsfeier führt den Namen des heiligen Martin erneut in den Ortskalender ein und ist auf den 11. November datiert.
Weitere Orte
Weitere Orte derselben übergeordneten Destination finden Sie hier: Arkaia, Zambrana, Añes, Leza, Villanañe, Aprikano, Izarra, Araia.
Anreise
Die reguläre Buslinie 8 von Alegría Hermanos fährt von Vitoria nach Maturana.
Damit ist Maturana in der überlieferten Verbindung als Ziel der Buslinie 8 genannt. Der Ausgangspunkt Vitoria und das Verkehrsunternehmen Alegría Hermanos gehören ebenso zu dieser Angabe wie die Bezeichnung als reguläre Buslinie.
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