Turanzas – Fiesta de San Joaquín, Wege und Landschaft
Unterkünfte in Turanzas
Kultur und Tradition
In Turanzas steht die Ermita de San Joaquín, die eng mit den Festen zu Ehren des Heiligen verbunden ist. Diese Feiern finden Ende August statt und umfassen eine traditionelle Prozession zur Kapelle. Zum Musik- und Tanzprogramm der Fiesta de San Joaquín gehört die Jota del Cuera. Außerdem umfasst das Fest eine traditionelle Versteigerung des Ramu. Prozession, Tanz und Versteigerung geben der örtlichen Tradition unterschiedliche, klar erkennbare Formen.
Auch die zeitliche Einordnung gehört zum Charakter des Festes: Ende August verbindet sich mit dem Namen San Joaquín und dem Ort Turanzas. Die Kapelle, die Prozession, die Jota del Cuera und der Ramu stehen dabei jeweils für einen eigenen Bestandteil der Feier.
Kulturelle Orte
Das Museo del Oriente de Asturias in Porrúa vermittelt das Leben auf dem Land und die traditionelle Architektur. Einen anderen Ortsbezug hat das vollständig renovierte Waschhaus in Turanzas. Es ist über den Fußweg von Posada zu erreichen. Am Ortsausgang von Posada, in der Umgebung von Turanzas, steht außerdem das indische Haus Villa Josefina, das auch unter dem Namen „Cuatro Vientos“ bekannt ist.
Das Museum widmet sich dem ländlichen Leben und der traditionellen Architektur. Das Waschhaus gehört zu Turanzas; Villa Josefina beziehungsweise „Cuatro Vientos“ ist ein benanntes Haus im Umfeld von Posada. Die drei Orte bewahren jeweils einen eigenen Namen und Zusammenhang.
Wege und Wanderungen
Ein 952 Meter langer Fußweg verbindet Turanzas mit Posada. Daneben verläuft El Camín Encantáu als Wanderroute von La Venta über Comezán, La Maletería, Palaciu, Ardisana und Ricaliente. Die Route verbindet damit mehrere genannte Stationen und Orte miteinander.
Ein kommunaler Bauauftrag umfasste die Befestigung des Weges, der Turanzas mit Posada la Vieja verbindet. Der Gesamtauftragswert dieses Auftrags betrug 158.164 Euro. Für die Orientierung rund um Turanzas stehen damit ein 952 Meter langer Verbindungsweg, eine Route mit mehreren Stationen und ein befestigter Weg nach Posada la Vieja nebeneinander.
Landschaft und Geschichte
Die Cuesta de Sabina in Turanzas war 1713 ein von den Bewohnern gemeinschaftlich genutzter Anstieg und galt als schwierig. Der Name bezeichnet damit nicht nur einen konkreten Anstieg, sondern verweist auch auf seine frühere gemeinschaftliche Nutzung.
Im Süden der Pfarrei Posada de Llanes gab es 1713 umzäunte Hügel, Berge und Felsen mit wildem Bewuchs. Diese Flächen dienten als Weideland für das Vieh der Bewohner des Ortes. Die historische Landschaft erscheint hier zugleich als Gelände mit Anstiegen, Bergen und Felsen sowie als gemeinschaftlich genutzte Weidefläche.
Weitere Orte
Ardisana, San Roque Del Acebal, Riensena, Vibaño, Purón, La Borbolla, Poo, La Galguera
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Llanes.