Vibaño – historische Wege und asturische Baukultur
Unterkünfte in Vibaño
Vibaño liegt im Tal des Flusses Bedón und in einer Vega; der Ort ist in die beiden Ortsteile Santoveña und Mediavilla gegliedert. Zahlreiche alte Gebäude und Hórreos gehören zum Ort. Als sehenswert gelten in Vibaño mehrere alte Herrenhäuser und architektonische Ensembles.
Geografische Einordnung
Der erste Abschnitt der Ruta Histórica a Covadonga führt bergab nach Vibaño. Nach der Querung des Baches Vibaño verläuft die Strecke an der Pfarrkirche vorbei.
Geschichte
Während der Besetzung der Stadt Llanes durch napoleonische Truppen im Jahr 1808 diente Vibaño der spanischen Guerilla als Stützpunkt und Operationszentrum.
Der Palast des Kardinals Inguanzo in La Herrería ist ein typisches asturisches Herrenhaus. An seiner nach Süden ausgerichteten Hauptfassade befinden sich zwei Laubengänge.
Die Brücke über den Fluss Bedón ist im römischen Stil ausgeführt, besitzt zwei Rundbögen und eine Fahrbahn mit doppelter Steigung. Auf Anordnung von Kardinal Inguanzo wurde sie zunächst für sein Haus und später für Allende de Vibaño gebaut.
Kultur
Die Kirche San Pedro de Vibaño ist einschiffig und besitzt einen ausgeprägten Chorbereich mit gerader Rückwand. Zu ihren ältesten erhaltenen Elementen gehören die Konsolen unter dem nördlichen Gesims des Kirchenschiffs; einige tragen geschnitzte zoomorphe und anthropomorphe Motive. Die Seitenkapellen wurden in der Barockzeit ergänzt und öffnen sich zum Querhaus.
Der mittelalterliche Turm Torrevega steht in Vibaño in Privatbesitz und ist nicht zu besichtigen. Das Humilladero de San Isidro liegt am Ortsausgang an einem Weg zur Flur Bustiellu und ist eine nach vorn offene Kapelle. Am Tag des heiligen Isidor findet dort derzeit eine Messe statt; das frühere Fest des Humilladero de San Isidro wird nicht mehr gefeiert.
Feste und Bräuche
Für den 17. und 18. Oktober 2026 sind in Vibaño die Fiestas del Rosariu (Vibañu) angesetzt. Der Ramu der Feier zu Ehren der Virgen del Rosario ist eine Pyramide aus handwerklich hergestelltem Brot, gekrönt von einer üppigen Ansammlung von Aniskringeln.
Bei der Feier zu Ehren der Virgen del Rosario wurde der Ramu in einer folkloristischen Prozession zur Pfarrkirche getragen. Auf dem Kirchplatz vollführten Mädchen mit Tamburinen mehrere Umrundungen des Ramu; dieser Ritus trägt dort den Namen „El Caracol“. Nach der Messe fand bei der Feier ein folkloristisches Fest statt.
Die Mühle El Molín de La Pevida nahm 1742 den Betrieb auf und soll weiterhin in Betrieb sein. Die Familie, die El Molín de La Pevida betreut, empfängt dort gelegentlich Besucher.
Orientierung
Zur Linie 036-020 Riocaliente–IES Llanes gehören in Vibaño die drei Haltestellen Vibañu, La Herrería–Cruce La Llende und Riofrío.
Wer eine Ferienwohnung in Vibaño auswählt, kann auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Die drei Angaben bilden eine knappe, sachliche Grundlage für den Vergleich verschiedener Möglichkeiten und helfen, die eigene Reiseplanung frühzeitig zu ordnen.
Weitere Orte: Riensena, Celorio, Ardisana, Tresgrandas, Llanes, Niembru, La Galguera, Andrín
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