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Urrea de Gaén: Geschichte, Wege und Ferienwohnungen

Unterkünfte in Urrea De Gaén

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Urrea de Gaén liegt in der Comarca Bajo Martín, in der Ebrodepression am linken Ufer des Río Martín. Am Südrand des Mittleren Ebro-Tals gehört La Loma del Regadío zum Gemeindegebiet. Das Gebiet zählt zu den landwirtschaftlich besonders ertragreichen Zonen.

File:Arqueología, ruinas de una villa romana, término municipal de Urrea de Gaén, comarca del Bajo Martín, provincia de Teruel.jpg File:Arqueología, ruinas de una villa romana, término municipal de Urrea de Gaén, comarca del Bajo Martín, provincia de Teruel.jpg Foto: Juan Emilio Prades Bel via Source, CC BY 4.0

Lage und Landschaft

Eine eigene Perspektive auf die Landschaft eröffnet die Ruta 10 zwischen Híjar und Urrea de Gaén. Sie führt durch die sehr alte Huerta von Urrea, die von der Acequia de Gaén abhängig ist. Bewässerte Gärten und Felder gehören auch zum Verlauf des GR 262: Der Fernwanderweg erreicht Urrea de Gaén über den Arco de La Virgen de Arcos, nachdem er auf Wegen am Río Martín entlanggeführt wurde. Der Abschnitt zwischen Urrea de Gaén und Híjar verläuft fast vollständig auf einer ausgeschilderten Fahrradroute. Die unterschiedlichen Wegtypen und Streckenführungen lassen sich für die persönliche Tagesplanung miteinander vergleichen.

Historisches Ortsbild

Die lange muslimische Besiedlung und Präsenz vom Beginn des 8. Jahrhunderts bis 1610 prägte die heutige Stadtstruktur von Urrea de Gaén und ihren maurischen Charakter. Erhalten ist ein maurisch-mittelalterliches Stadtgefüge, dessen Grundriss nur geringfügig verändert wurde. Die historische Entwicklung bleibt dabei nicht auf das Ortsbild beschränkt: Die römische Villa La Loma del Regadío war fast fünf Jahrhunderte lang bewohnt, von der Zeitenwende beziehungsweise dem Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. bis ins 4. oder frühe 5. Jahrhundert.

Bauwerke und Zeitzeugnisse

Zu den markanten Bauwerken gehört die Iglesia de San Pedro Mártir, eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert im Stil des Barock-Neoklassizismus. Sie wurde 1782 nach Plänen des Architekten Agustín Sanz aus Stein und Ziegeln errichtet. Der Arco de San Roque war ein ehemaliges Stadttor aus dem 17. Jahrhundert; zu seiner Ausgestaltung gehören Ziegel, eine offene Kapelle und eine achteckige Kuppel. Auch der Arco de La Virgen de Arcos war ein ehemaliges Stadttor, das im 18. Jahrhundert aus Ziegeln und Mauerwerk entstand. Über Rundbögen liegt dort eine offene Kapelle, unter der eine Straße verläuft; der Torbogen führt zur Ebene des Río Martín.

Zur römischen Anlage La Loma del Regadío zählt ein Olivenverarbeitungsbereich mit fünf großen Olivenpressen des Balkentyps sowie zwei Ölmühlen. Einen späteren, ganz anderen Zugang zur Ortsgeschichte bietet das Museo de Juguetes de Urrea de Gaén. Es zeigt eine umfangreiche, thematisch geordnete Spielzeugsammlung, die die Spielwelt der Kindheit im gesamten 20. Jahrhundert vermittelt. Zu den herausragenden Stücken gehören große Puppenhäuser und ein originales Modell elektrischer Eisenbahnen im Maßstab 0. Die Ermita de Santa Bárbara ergänzt das kulturelle Bild als religiöses Bauwerk des 18. Jahrhunderts aus Mauerwerk und Ziegeln, mit überdachtem Kirchenschiff und einer Innenausstattung im Rokoko-Stil.

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Weitere Ziele: Andorra, Fortanete, Moscardón, Obón, Jabaloyas, Aguatón, Gargallo und Alcañiz.

Wege und Traditionen

Die Karwoche von Urrea de Gaén ist Teil der Ruta del Tambor y el Bombo, die seit 2014 zu den Festen von internationalem touristischem Interesse zählt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teruel.

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