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Utebo entdecken: Architektur, Feste und Wege am Río Ebro

Unterkünfte in Utebo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Utebo ist der Turm der Pfarrkirche Santa María de Utebo als Torre de los Espejos bekannt, weil sich das Licht in den 8.000 keramischen Fliesen spiegelt, die ihn bedecken.

File:Agriculturally used areas in Utebo (1).jpg File:Agriculturally used areas in Utebo (1).jpg Foto: Vasyatka1 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Eine Keramikinschrift an der Torre de la iglesia de Santa María nennt Alonso de Leznes als Baumeister des Turms und vermerkt dessen Fertigstellung im Jahr 1544. Die Pfarrkirche besitzt ein dreijochiges Kirchenschiff unter einem Kreuzrippengewölbe sowie spätgotische Kapellen zwischen den Strebepfeilern; die Iglesia de Santa María ist als Denkmal von kulturellem Interesse (Bien de Interés Cultural, BIC) geschützt.

In Utebo gibt es verschiedene Bauwerke aus dem späten 16. und frühen 17. Jahrhundert. Sie bestehen aus traditionell verwendeten, mit Gips verputzten Ziegeln und verbinden eine als islamische Tradition gedeutete Materialtradition mit westlichen Kunststilen zu einer eigenständigen Architektur der aragonesischen Renaissance. Zu den sehenswerten Palaishäusern gehören große Gebäude in der Callejuela und in der Calle del Hospital; sie stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Das Centro Cultural Mariano Mesonada – Museo Orús liegt an der Plaza de España im Herzen der Altstadt von Utebo. Das Museo Orús beherbergt seit 2003 eine permanente Gemäldesammlung des aragonesischen Künstlers José Orús. Das Centro Cultural El Molino steht auf den Resten der alten Mühle von Utebo, die zunächst zur Mehlherstellung und im 20. Jahrhundert zusätzlich zur Erzeugung hydroelektrischer Energie über die nahe gelegene Acequia de La Almozara genutzt wurde. Die Überreste der alten Mühle sind in einen öffentlichen Platz integriert, der für kulturelle Aktivitäten im Freien genutzt wird.

Natur und Wege

Der Camino Natural de Utebo ist 6,5 Kilometer lang, leicht begehbar und eben und verläuft auf befestigten oder unbefestigten Wegen; ein kleiner Abstecher zum Soto ist freiwillig. Er kann zu Fuß, mit dem Fahrrad, zu Pferd oder mit einer anderen umweltverträglichen Fortbewegungsart genutzt werden. Zum Weg gehören eine Station zur Flussdynamik des Río Ebro, ein Zugang zu einem Soto, ein Anleger und ein Aussichtspunkt mit Informationen zur Flussfauna. Länge, Wegebeschaffenheit und Fortbewegungsarten lassen sich für die eigene Planung getrennt betrachten.

Feste im Jahreslauf

Am 24. Juni finden im Stadtteil Malpica die San-Juan-Feierlichkeiten statt. Zu ihnen gehören die Ausgabe von Sangría und Rosquillas, ein Wettbewerb für Tortilla de Patata sowie beliebte Ranchos. Alljährlich am 19. Juni veranstaltet Utebo das traditionelle Fest San Lamberto.

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Das alljährliche Hauptfest Santa Ana findet am 26. Juli statt; dazu gehören Wettbewerbe für Festwagen und Gruppen. Die Feria Mudéjar ist in Aragón seit 2016 als Fest von touristischem Interesse anerkannt und verwandelt die Altstadt von Utebo in eine Renaissancekirmes, die auf das Jahr 1544 ausgerichtet ist. Sie bietet Livemusik, Puppentheater, Umzüge, Straßenaufführungen, Theater, Schaukampfvorführungen mit Schwertern und Renaissance-Tänze; an historischen Marktständen werden Handwerke und Bräuche des 16. Jahrhunderts vorgestellt.

Geografische Einordnung

Von Zaragoza aus liegt Utebo über die N-232, die A-68 oder die AP-68 in einer Entfernung von 12 km.

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Weitere Reiseziele

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