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Bandalíes: Keramiktradition und historische Häuser

Unterkünfte in Bandalíes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Handwerk

Bandalíes bewahrt eine mit dem Dorf verbundene Töpfertradition. Das Keramikmuseum vermittelt ihre frühere Ausprägung, die auf Feuerkeramik wie Töpfe und Kasserollen spezialisiert war. Zu den führenden Erzeugnissen dieser Feuerkeramikproduktion gehörten Suppenterrinen. Die Familie Abió hält eine Töpferwerkstatt mit mehr als 700 Jahren Tätigkeit am Leben. Tonkrüge schmücken die Fassaden und Dachprofile der Häuser in Bandaliés. In den Herrenhäusern des Ortes finden sich außerdem Wappen und fein verzierte Portale.

In Bandaliés stehen Handwerk, Hausarchitektur und sakrale Orte in einem engen örtlichen Zusammenhang. Die keramischen Spuren an den Häusern ergänzen die Formen und Materialien der Gebäude, während Museum und Werkstatt die Geschichte der Töpfertradition aus unterschiedlichen Blickwinkeln vermitteln.

Hausarchitektur

Casa (plaza Mayor 15) ist ein dreigeschossiges Gebäude aus Quadermauerwerk und Stampflehm mit späteren Ziegelergänzungen. Am Türsturz ist die Jahreszahl 1745 eingraviert. Casa Vallés besitzt eines der am reichsten ornamentierten Portale ziviler Gebäude in der Hoya de Huesca. Casa Bara ist ein großes, langgestrecktes, dreigeschossig gegliedertes Gebäude aus Quadermauerwerk, Ziegeln und Stampflehm mit einem dreiseitigen Ziegeldach.

Casa Arnal zeigt sich als traditionelles dreigeschossiges Gebäude aus Quadermauerwerk und verputztem, weiß gestrichenem Stampflehm. Casa Suelves ist ein traditionelles dreigeschossiges Gebäude aus weiß verputztem und gestrichenem Quadermauerwerk sowie Stampflehm. Dazu kommen ein Rundbogenportal und verzierte, mit rechteckigen Kanneluren versehene Gewände. Auf einem Keilstein des Eingangsbogens von Casa Batalla de Bandaliés befindet sich die Signatur des Steinmetzen Francisco Laspalas.

Die Hausbeispiele unterscheiden sich damit nicht nur durch ihre Größe und Geschossgliederung, sondern auch durch Dachform, Mauerwerk und Portaldetails. Vom eingravierten Jahr 1745 an Casa bis zur Steinmetzsignatur an Casa Batalla de Bandaliés reichen die sichtbaren Einzelheiten von zeitlicher Markierung bis zur namentlichen Handschrift eines Handwerkers.

Sakrale Orte

Auf dem Dorfplatz von Bandaliés steht die Pfarrkirche Santa María. Vom Turm der Pfarrkirche aus bieten sich Ausblicke auf die Sierra und den Tozal de Guara. Die Ermita de San Pedro liegt etwa 600 m südlich von Bandaliés; von der A-1227 aus ist sie über einen nicht ausgeschilderten Weg erreichbar.

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Die Ermita de San Pedro ist ein Gebäude aus Quadermauerwerk mit einem einzigen Schiff, rechteckigem Grundriss, außenliegenden Strebepfeilern und einem nach Osten ausgerichteten flachen Chor.

Unterwegs

Die Route BTT. Abadiado de Montearagón führt von der Ermita de la Virgen del Viñedo über Loporzano und Bandaliés zurück zur Ermita de la Virgen del Viñedo. Bandaliés erscheint darin als einer der ausdrücklich genannten Orte zwischen Ausgangs- und Rückkehrpunkt der Route.

Weitere Orte

Für die weitere regionale Erkundung gehört auch Santa Eulalia La Mayor zur Auswahl.

Brauchtum

In Bandaliés findet am 1. Mai eine Wallfahrt zur Virgen del Viñedo statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loporzano.

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