Loporzano: Guara-Landschaft, Kultur und Wege
Unterkünfte in Loporzano
Loporzano gilt als einer der Ausgangspunkte, von denen aus Besucher in den Parque Natural de la Sierra y los Cañones de Guara gelangen können. Von Loporzano aus wird der Parque Natural de la Sierra y Cañones de Guara als geschützte Kalksteinlandschaft mit Höhlen, Schächten, Quellen, Karrenfeldern, Dolinen und Poljen beschrieben. Für die Anbindung bietet Avanza Bus in Loporzano einen öffentlichen Verkehrsdienst an.
Natur
Der Embalse de Vadiello nimmt einen Teil der Schlucht des Flusses Guatizalema am Fuß der Mallos de Ligüerri ein. Eine weitere Route verläuft durch den Parque Natural de la Sierra y Cañones de Guara und führt durch mehrere Dörfer im Gemeindegebiet von Loporzano. Im Gebiet von Vadiello bildet eine Route einen Rundkurs um das Gebiet von Vadiello und die Felskapelle San Chinés, die unter markanten Konglomeratwänden liegt.
Routen und Aktivitäten
Die Route Loporzano–Sasa del Abadiado führt von Loporzano über die Fuente Vieja nach Sasa del Abadiado. Eine andere Route beginnt am Parkplatz San Julián de Banzo, verläuft über den Collado de San Salvador und führt zur Ermita de San Martín de la Val de Onsera. Im Gebiet von Vadiello können Besucher zu den Felskapellen San Chinés sowie San Cosme und San Damián wandern.
Die Via Ferrata Canal del Palomo in der Nähe von Santa Eulalia La Mayor ist vom Gehölz neben der Straße nach Vadiello aus zugänglich; der Rückweg führt von der Spitze der Via Ferrata durch den Circo d' O Ciego. Im Gebiet von Vadiello werden Klettern an den Mallos und Höhlenforschung in den umliegenden Höhlen als Aktivitäten angeboten. Eine Rundroute führt von der Ermita de la Virgen del Viñedo über Loporzano nach Bandalíes und zurück zur Ermita de la Virgen del Viñedo. Für die eigene Planung lassen sich die verschiedenen Streckenformen und Aktivitätstypen miteinander vergleichen.
Kultur und Geschichte
Die Galería de Willi Frissen in Loporzano zeigt dauerhaft Werke des belgischen Malers Willi Frissen. Loporzano besitzt traditionelle Herrenhäuser, die für den Vorlandbereich der Sierra de Guara typisch sind; viele tragen die Wappen bedeutender örtlicher Familien. Die Pfarrkirche San Salvador in Loporzano wurde Ende des 16. Jahrhunderts unter Hernando Abadía begonnen, ihre bedeutende Erweiterung erfolgte im 18. Jahrhundert. Der Brunnen El Amorcillo in Loporzano ist ein Werk des Pariser Künstlers Durenne aus dem 19. Jahrhundert.
Das Santuario de Nuestra Señora del Viñedo ist ein Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert und war historisch das religiöse Zentrum des als Abadiado bekannten Gebiets. Die an die Ermita de Nuestra Señora del Viñedo angegliederte Herberge beherbergt den Punto de Información El Viñedo. Die Ölmühle von Castilsabás bewahrt eine Spindelpresse mit einem 12 Meter langen Mittelbalken; eine Inschrift trägt die Jahreszahl 1886. Durch einen etwas mehr als 100 Meter langen Weg ist die Ölmühle mit der Ermita de Nuestra Señora del Viñedo verbunden.
Peña de los Moros beziehungsweise Peña Mora in Santa Eulalia la Mayor innerhalb der Gemeinde Loporzano ist als Kulturgut von herausragendem Interesse (BIC) in der Kategorie archäologische Zone geschützt. Die zwischen Siétamo und Loporzano geteilte Zone Estrecho Quinto war über einen langen Zeitraum Frontgebiet; dort befinden sich Schützengräben, Bunker und Höhlen. Das Hauptfest von Loporzano findet am 20. Januar zu Ehren von San Fabián und San Sebastián statt.
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