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Ferienwohnung in Gerena – Granitgeschichte und andalusische Landschaft

Unterkünfte in Gerena

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gerena verbindet Granitgeschichte, römische Spuren und die Landschaft zwischen der sevillanischen Campiña und der Sierra Morena. Das Museo del Cantero bietet einen selbstgeführten Rundgang mit Erläuterungstafeln, Werkzeugen, audiovisuellen Materialien und Fotoausstellungen zur Gewinnung, Verarbeitung und Vermarktung von Granit.

File:Basílica paleocristiana de Gerena, Sevilla.jpg File:Basílica paleocristiana de Gerena, Sevilla.jpg Foto: José Luis Filpo Cabana via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Kultur und Geschichte

Zu den historischen Anlaufpunkten gehört auch die Fuente de los Caños. Sie wurde 1883 restauriert, wobei die Sitzgelegenheiten und die beiden Ausgüsse der Quelle erhalten blieben. Zu ihrer Anlage gehören außerdem ein erstes Sammelbecken aus römischer Zeit, die sogenannte fuente vieja, sowie Thermen. Die Überreste der römischen Mauer von Gerena stammen aus dem 1. Jahrhundert und umgaben einst den Siedlungskern.

Der Palacio del Marqués de Albaserrada ist ein zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtetes Casa-Cortijo, das auf einem großen Felsen gebaut wurde. In der Iglesia Parroquial de la Purísima Concepción befinden sich Mudéjar-Bögen zwischen den beiden Kirchenteilen und eine hölzerne Artesonado-Decke. Ebenfalls zur historischen Bausubstanz gehört die Capilla de la Soledad Coronada, ein einschiffiges Gebäude im Mudéjar-Stil. Sie war früher eine Einsiedelei und ein Hospital für Durchreisende, wurde vermutlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet und lag innerhalb der früheren Mauer von Gerena.

Die Basílica Paleocristiana befindet sich am Camino de la Basílica, s/n in Gerena. Historisch wird sie mit Pilgern der südlichen Route des Camino de Santiago in Verbindung gebracht.

Natur und Wege

Der Mirador de las Canteras liegt auf einer Anhöhe des Ortes. Von dem dort angelegten Platz reicht der Blick über große Teile von Gerena, die Steinbrüche und die sevillanische Campiña. Das Agrarlandschaftsgebiet von Gerena und Olivares umfasst Olivenhaine, Trockenfeldbau und verstreute Gehölzflächen. Gerena liegt zwischen der Campiña und der Sierra Morena und eignet sich zum Wandern und für Radtouren.

Eine konkrete Route ist die etwa 3 km lange Ruta de Rompezapatos. Sie beginnt an der Landstraße von Gerena nach El Garrobo und endet auf dem Landgut Rompezapatos, an einem kleinen Bach zwischen Oleandern und Steineichen. Auf der Ruta de Rompezapatos wachsen unter anderem Olivenbäume, blühende Mandelbäume, Korkeichen, Steineichen und Eukalyptusbäume; außerdem gibt es Lavendel, Rosmarin, Zistrosen, Mohn und weitere Wildblumen.

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Feste und lokale Küche

Die Feria y Fiestas Patronales de Gerena sind die wichtigsten Feste der Gemeinde und finden im Frühjahr statt. Die örtliche Feria ist mit einer Wallfahrt zu Ehren der Virgen de la Encarnación, der Schutzpatronin des Ortes, verbunden. Zur Semana Santa de Gerena gehört eine Prozession, die jedes Jahr abwechselnd am Karsamstag oder am Ostersonntag stattfindet.

Auch die Ruta de la Tapa de Gerena wurde in mehreren Ausgaben veranstaltet und bezog örtliche gastronomische Betriebe ein. Bei einer Ausgabe nahmen 17 Betriebe teil. Parallel dazu fanden kulturelle und touristische Aktivitäten statt, darunter touristische Routen durch den Ortskern und die natürliche Umgebung von Gerena.

Anbindung und weitere Orte

Zwischen Sevilla und Gerena besteht eine regelmäßige Busverbindung des Unternehmens Paulino, S.L. Sie fährt am Busbahnhof Plaza de Armas in Sevilla ab.

Für weitere Ziele im regionalen Reiseumfeld können Sie auch Santiponce, Arahal, El Pedroso, Tomares, Villanueva Del Río Y Minas, Aguadulce, Villanueva Del Ariscal und Burguillos ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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