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Ferienwohnung in Castilleja De La Cuesta – Kirchen, Haciendas und Feste entdecken

Unterkünfte in Castilleja De La Cuesta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Castilleja De La Cuesta verbindet markante Kirchen, historische Haciendas, lebendige Festtraditionen und ein bis heute gepflegtes Handwerk. Ein besonderer Auftakt ist die Iglesia Parroquial de Santiago Apóstol: Ihre Geschichte reicht bis in das Jahr 1370 zurück, während der neomudéjarische Bau drei durch Spitzbögen getrennte Schiffe zeigt. Im Hauptaltar befindet sich das Bildnis Nuestra Señora de la Soledad aus dem 16. Jahrhundert. Hinzu kommen Skulpturen von Santo Domingo de Guzmán und Santiago Apóstol Peregrino aus dem 18. Jahrhundert. Zur Ausstattung gehört außerdem ein grün glasiertes Taufbecken aus gebranntem Ton, das auf das Jahr 1502 datiert ist.

File:Arco en Castilleja de la Cuesta.JPG File:Arco en Castilleja de la Cuesta.JPG Foto: CarlosVdeHabsburgo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Eine weitere Kirche ist die Iglesia Parroquial de Nuestra Señora de la Concepción. Sie bewahrt Gemälde aus dem ehemaligen Convento de la O sowie einen barocken Hauptaltar von 1702, der von Cristóbal Guadix geschaffen wurde. Mit der Pfarrkirche Santa María de la Concepción ist zudem eine Geschichte verbunden, die bis in das Jahr 1400 zurückreicht: Damals überließ der Erzbischof von Sevilla die Kirche dauerhaft den Mönchen der Dritten Regel des heiligen Franziskus. Bedeutende Restaurierungen erfolgten Mitte des 18. Jahrhunderts und im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts.

Der Palacio de Hernán Cortés stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist neomudéjarisch geprägt. Hernán Cortés verbrachte dort seine letzten Lebensjahre und starb im Jahr 1547. Mitte des 19. Jahrhunderts ging der Palast in den Besitz der Herzöge von Montpensier über, die umfangreiche Umbau-, Erweiterungs- und Verschönerungsarbeiten im Inneren und in den Gärten durchführen ließen. Heute beherbergen seine Räumlichkeiten eine Schule und ein Institut.

Auch die Hacienda de la Sagrada Familia bewahrt mehrere Zeitschichten. Der zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert datierte Komplex liegt im Ortszentrum und zeigt das typische Erscheinungsbild einer Olivenöl-Hacienda. Zu ihm gehören Bereiche für die Herstellung von Wein und Öl sowie ein herrschaftlicher Wohnbereich mit Garten. In der Hacienda ist außerdem eine Ölmühle erhalten; heute befindet sich dort die kommunale Casa de la Cultura. Die Fassade der Hacienda Santa Bárbara gehört zu einer ehemaligen Olivenöl-Hacienda. Ihre einfache, rustikale Portalgestaltung wird durch eine Galerie mit weißen Marmorsäulen ergänzt.

Die Anbindung lässt sich ebenfalls konkret benennen: Castilleja de la Cuesta ist über die Autobahn A-49 zwischen Sevilla und Huelva direkt mit dem Straßennetz verbunden. Vom Busbahnhof Plaza de Armas in Sevilla verkehren Busse in Richtung Aljarafe mit Halt in Castilleja de la Cuesta.

Feste und Handwerk

Zu den charakteristischen Traditionen des Ortes gehört La Vuelta. Sie findet am Ostersonntag statt und ist seit 1999 als „Fiesta de Interés Turístico Nacional de Andalucía“ anerkannt. Einen festen Zeitraum haben die Fiestas zu Ehren der Inmaculada Concepción: Sie werden vom 1. bis 8. Dezember gefeiert und umfassen unter anderem den Santo Rosario, einen Gottesdienst, das Herabnehmen der Marienfigur vom Hauptaltar und einen Besamans.

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Am 2. Juli wird in Castilleja de la Cuesta das Fest der Virgen de Guía gefeiert. Dabei zieht das Bildnis der Virgen in einer Prozession durch die Straßen des Ortes. Mit Alfombras Baldomero ist außerdem ein traditionsreiches Handwerk verbunden. Das Unternehmen besteht seit seiner Gründung im Jahr 1925 und ist auf handgefertigte Teppiche und Wandteppiche in türkischer und spanischer Knüpftechnik spezialisiert. Angeboten werden selbstgeführte und geführte Besichtigungen der Restaurierungs- und Werkstätten für handwerkliche Fertigung auf Spanisch. Die Besichtigung ist auf 30 Minuten angesetzt und findet in der Besuchssaison von Oktober bis April statt.

Kulinarisches

Eine eigene lokale Geschichte haben die Tortas de aceite. Ihre Herstellung in Castilleja de la Cuesta begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und entwickelte sich zu einem der bedeutenden Wirtschaftszweige des Ortes. Damit gehört auch dieses Gebäck zu den prägenden historischen Spuren, die Castilleja De La Cuesta über seine Bauwerke und Feste hinaus auszeichnen.

Weitere Ziele: Carmona, Lora Del Río, El Real De La Jara, Benacazón, El Viso Del Alcor, Constantina, Espartinas, Santiponce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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