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Ferienwohnung in Constantina: Naturwege und Kulturerbe

Unterkünfte in Constantina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Constantina verbindet einen historisch geprägten Ortskern mit Wegen durch Kastanien- und Auwälder sowie einer ausgeprägten lokalen Anis- und Pilztradition. Wer Natur und Kultur miteinander verbinden möchte, findet hier sehr unterschiedliche Facetten: ausgewiesene Wege, geschützte Kulturgüter, historische Bauformen und Einblicke in das frühere Alltagsleben des Ortes.

Natur und Wege

Der Sendero Los Castañares ist als Rundweg mit einer Länge von 5.582 Metern, einer Gehzeit von etwa zwei Stunden und mittlerem Schwierigkeitsgrad ausgewiesen. Der Weg führt durch einen außergewöhnlichen Kastanienwald. Auf dem Rückweg nach Constantina erreicht er die Straße zum Castillo de Constantina, wo sich Greifvögel beobachten lassen. Der Rundweg beginnt am Ende der Alameda über die Calle Venero und den Camino de las Erillas.

Eine andere Landschaft erschließt der Sendero Molino del Corcho. Er folgt der Rivera del Huesna durch einen Auwald, in dem Erlen, Weiden, Eschen und Schwarzpappeln wachsen. Zur dortigen Tierwelt gehören unter anderem Fischotter. Der Weg zum Cerro de El Hierro führt von Constantina über die Ermita de la Virgen del Robledo zum Karstgebiet des Cerro del Hierro. Die Kapelle liegt etwa 2,5 Kilometer nordöstlich von Constantina, während die ersten 6,8 Kilometer dieses Weges auf asphaltierter Straße verlaufen. Der Weg kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike begangen werden und führt in die Nähe der Cueva de la Sima sowie der Ruinen der Ermita de la Yedra.

Im Centro de Visitantes El Robledo liegt in Constantina ein Informations- und Ausstellungsort im Herzen des Naturparks Sierra Norte de Sevilla. Dort gibt es Informationen und Ausstellungen zum Schutzgebiet, eine audiovisuelle Präsentation und einen Außenbereich zur Erholung. Außerdem besteht Zugang zum angrenzenden botanischen Garten El Robledo.

Kultur und Geschichte

Der traditionelle Ortskern von Constantina und seine Umgebung wurden im Juni 2004 als Kulturgut von besonderem Interesse (Bien de Interés Cultural, BIC) in der Kategorie eines historisch-künstlerischen Ensembles ausgewiesen. Im Barrio de la Morería sind die muslimisch geprägten Bauformen und der muslimische Straßenverlauf weitgehend bewahrt.

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Das Castillo de Constantina wurde 1985 nach dem spanischen Gesetz 16/1985 über das historische Erbe als Kulturgut von besonderem Interesse (Bien de Interés Cultural, BIC) ausgewiesen. Die Burg hat arabische Ursprünge und steht auf den Überresten eines früheren römischen Castrums. Im historischen Zentrum steht an der Plaza de Llano del Sol außerdem ein markanter Turm mit sechs Baukörpern und einer Höhe von 50 Metern, der die Ortschaft überragt. Die Gestaltung des Turms wird Hernán Ruiz „El Joven“, dem Baumeister der Kathedrale von Sevilla, zugeschrieben.

Eine weitere historische Perspektive eröffnet die permanente ethnografische Ausstellung im Centro Cívico „Rafael Martos“ in Constantina. Sie umfasst mehr als 250 Quadratmeter und zeigt rund 1.000 Objekte zu lokaler Geschichte, Traditionen, der agroalimentären Industrie, traditionellen Berufen und dem häuslichen Leben.

Lokale Traditionen

Die Anistradition von Constantina entwickelte sich aus der Weinproduktion. Die Destillation von aguardiente war dort im 18. Jahrhundert vollständig etabliert. Zur Pilzkultur des Ortes gehören herbstliche Gerichte mit lokalen Pilzen und Boletus edulis; ein Beispiel dafür ist die jährlich stattfindende Veranstaltung Jornadas Micológicas.

Weitere Orte: Los Corrales, Alcalá De Guadaíra, Villamanrique De La Condesa, Écija, Valdezorras, Bormujos, Santiponce, Olivares

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sevilla.

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