Jubrique entdecken: Natur, Wege und Kultur
Unterkünfte in Jubrique
Jubrique erschließt sich über Wege, Wasser und Spuren lokaler Geschichte. Das geschützte Valle del Genal umfasst 23.555 Hektar und erstreckt sich über 17 Gemeinden. Sein ausgedehntes Netz von Viehwegen und die Forstpisten in öffentlichen Berggebieten werden häufig für Radrouten, Wanderungen und sportliche Aktivitäten genutzt.
Weitere Ortsseiten: Guaro, Periana, Moclinejo, Alozaina, Los Morales, Mollina, Genalguacil und Torrox.
Wege und Landschaft
Der PR-A 291 von Jubrique nach Benalauría ist ein 9,8 km langer linearer Wanderweg. Für den Hinweg werden 3 Stunden und 35 Minuten veranschlagt; der Weg ist als mittelschwer eingestuft. Er beginnt in Jubrique im Bereich des städtischen Schwimmbads, der als La Llanada bekannt ist, und ist zu Fuß und mit dem Fahrrad zugänglich.
Zum Wanderwegenetz von Jubrique gehören der SL-A 193 Sendero de la Solana und der SL-A 194 Sendero de Matagallar. Der SL-A 195 Sendero al Charco Esteban ist ein linearer Wanderweg in diesem Netz. Die Route Jubrique–Genalguacil führt zum Río Monardilla hinab und überquert das Gewässer auf einer von Einheimischen errichteten Holzbrücke. Entlang des PR-A 291 ist La Tenería als ehemalige Gerberei für die Lederverarbeitung ausgewiesen.
Für den Vergleich verschiedener Interessen liefern Streckenführung, Dauer, Fortbewegungsart sowie Natur- und Kulturthemen klare Anhaltspunkte.
Wasserorte
Charco Azul ist ein Naturbecken und Wasserfall im Arroyo del Quejigo, einem Zufluss des Río Genal. Es besitzt zwei kleine, jeweils etwa drei Meter hohe Wasserfälle; das Becken ist ungefähr 20 m × 10 m groß und bis zu 3 m tief. Charco Azul liegt innerhalb der Gemeindegrenze von Jubrique, ist aber von der Straße Genalguacil–Peñas Blancas aus leichter erreichbar.
Charco Redondo ist ein großes Naturbecken in Jubrique (Málaga), gilt als Binnenstrand und verfügt über einen einfachen Zugang sowie Angebote vor Ort.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche San Francisco de Asís besitzt einen Turmvorbau mit achteckigem Abschluss. Die steilen Straßen von Jubrique arabischen Ursprungs laufen an der Plaza de Andalucía zusammen. Die Kirche San Francisco de Asís war früher eine arabische Moschee.
Die Cruz del Chorrillo ist eine kleine achteckige Kapelle mit maurisch geprägten Bauelementen. Am 3. Mai führt eine Wallfahrt zur Ermita de la Santa Cruz del Chorrillo. Río Lavar war das frühere öffentliche Waschhaus von Jubrique; heute ist dort nur noch der Brunnen erhalten. Die Fiestas de San Francisco de Asís werden in Jubrique dem immateriellen Kulturerbe zugeordnet.
Lokale Traditionen
Im Museo de Artes Populares y del Aguardiente lässt sich die Geschichte des Weins und des Aguardiente in Jubrique kennenlernen. Alte Weinberge in Jubrique erinnern an die einst bedeutende lokale Produktion von Wein und Aguardiente, zu der im 18. Jahrhundert bis zu 60 Fabriken gehörten.
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