Navas de San Juan: Kirche, Feste und Landschaft entdecken
Unterkünfte in Navas de San Juan
Die Iglesia de San Juan Bautista geht auf die Schenkung des palastartigen Castillejo de los Benavides durch Rodríguez de Benavides an den örtlichen Pfarrer im Jahr 1552 zurück. Sie stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, weist Bauphasen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert auf und ist durch den andalusischen Manierismus geprägt.
File:Iglesia de San Juan Bautista (Navas de San Juan).JPG
Foto: Anamariap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Kultur und Geschichte
Die Ermita de la Virgen de la Estrella steht auf einer arabischen Festung aus dem 13. Jahrhundert. Sie besitzt drei Schiffe sowie einen Camarín mit Gemälden des Künstlers Palma Burgos. Las Pilas ist ein öffentliches Waschhaus, das bereits 1804 bestand und aus zwei überdachten Hallen mit jeweils zwei Reihen von Waschbecken besteht.
La Minilla ist ein industrieller Schornstein aus dem späten 19. Jahrhundert, der an eine frühere Fabrik erinnert. Dort wurden Olivenmühlen-Trester zur Gewinnung von Öl und Orujillo verarbeitet.
Feste und Olivenkultur
Das Centro de Interpretación del Aceite y el Olivar bietet interaktive Touch-Anwendungen, Projektionen und Videospiele. Nach einer umfassenden Renovierung wurde es im März 2023 als Dauerausstellung zum landwirtschaftlichen Erbe von Navas de San Juan wiedereröffnet.
Die jährlich vom 1. bis 3. Mai stattfindende Romería de la Virgen de la Estrella wird auf dem Llano de La Estrella gefeiert. Am 1. Mai umfasst die Wallfahrt einen Fußprozessionszug von Navas de San Juan zur Ermita de la Virgen de la Estrella mit traditioneller Romerokleidung, geschmückten Wagen sowie Teilnehmern zu Fuß und zu Pferd.
Parks und Landschaft
Der Parque del Hondillo verfügt über einen großen Kinderspielbereich, eine Seilrutsche und eine Kletterwand. Der Mirador de los Calerines ist eine Grünanlage im oberen Teil der Gemeinde mit Bänken, Picknicktischen und Geräten für körperliche Betätigung im Freien.
Fuente del Rosal ist ein 2013 aufgewerteter Erholungsbereich mit steinernen Bänken und Tischen; dort findet die Romería de San Isidro Labrador statt. Das Naturgebiet Olvera am Fluss Guadalimar ist zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar und verbindet ein vielfältiges Ökosystem mit archäologischen Überresten.
Burgen und Wege
Das Castillo de Torre Alver wurde zur Überwachung eines Nebenpasses zwischen Andalusien und La Mancha errichtet, der Camino de Castellar de la Mata genannt wurde. Das Castillo liegt vollständig im Gemeindegebiet von Navas de San Juan, befindet sich in ruinösem Zustand und ist als Kulturgut von besonderem Interesse eingestuft.
Ein 34 Kilometer langer Weg durch das Herz der Sierra Morena beginnt im Ecoparque del Aceite y el Olivar und endet am Castillo de Torrealver aus dem 13. Jahrhundert. Er kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Auto zurückgelegt werden. Alte Gipsgruben etwa 2 Kilometer vom Ortszentrum entfernt können besichtigt und erkundet werden.
Nahe Navas de San Juan liegt ein 863 Meter hoher Hügel, von dem aus sich die Gemeinde überblicken lässt.
Regionale Küche
Calandrajos ist ein Eintopf, der an Gazpacho manchego erinnert und durch charakteristische Minznoten geprägt ist. Roscos de sartén sind ein Gebäck aus einem mehlbasierten Teig mit Zitronen- oder Orangennoten.
Weitere Orte
Bailén, Begíjar, Baeza, Garcíez, Lopera, Hinojares, Peñolite, Sabiote
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