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Martos entdecken: Geschichte, La Peña und Olivenöl

Unterkünfte in Martos

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer in Martos Kultur, Landschaft und regionale Olivenöltraditionen miteinander verbinden möchte, findet verschiedene Themen für die eigene Reiseplanung. Der Ort reicht von historischen Bauwerken bis zu Wegen über eine ehemalige Bahntrasse und Einblicken in die Herstellung eines prägenden regionalen Produkts.

File:Barrio San Amador - Martos.jpg File:Barrio San Amador - Martos.jpg Foto: Batacianagas via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur

Ein markanter Anlaufpunkt ist die Real Iglesia Parroquial de Santa Marta. Sie verbindet spätgotische beziehungsweise isabellinische Merkmale mit Renaissance-Umbauten und besitzt einen Glockenturm mit einer Wendeltreppe. Zugleich ist sie die älteste Kirche von Martos: Nach der christlichen Eroberung der Stadt im 13. Jahrhundert wurde sie von König Fernando III. errichtet.

Martos ist als historisch-künstlerisches Denkmalensemble (BIC) ausgewiesen. Zum historischen Baubestand gehört außerdem das ehemalige Cárcel y Cabildo, das im 16. Jahrhundert von dem Architekturbildhauer Francisco del Castillo errichtet wurde und als Beispiel für den andalusischen Manierismus gilt. Die Fuente Nueva und das ehemalige Cárcel y Cabildo zeigen herausragende und innovative Merkmale dieser andalusischen manieristischen Architektur.

Eine als von nationalem touristischem Interesse anerkannte Glaubens- und Kunstmanifestation führt durch die gewundenen Straßen der Altstadt von Martos. Zum Castillo de la Villa gehört der Torre del Homenaje, der zu einem Interpretationszentrum umgestaltet wurde. Der Aufstieg zum Turm bietet einen Panoramablick über die Stadt.

Landschaft

Auf dem Gipfel der La Peña, der 1.003 m hoch liegt, bieten sich weite Ausblicke über das umliegende Gebiet. Landschaft und historische Wege kommen auf der ehemaligen Bahntrasse des Tren del Aceite zusammen: Sie ist für Wanderer und Radfahrer erschlossen und überquert metallene Viadukte der Eiffel-Schule.

Eine 128 km lange ökotouristische Route zwischen Jaén und Puente Genil verläuft über die ehemalige Eisenbahntrasse. Die unterschiedlichen Maßstäbe von Stadtbesichtigung, Aussicht, Bewegung und längerer Strecke lassen sich bei der persönlichen Planung getrennt gewichten.

Unterwegs

Martos verfügt über einen Busbahnhof mit Verbindungen zum Consorcio de Transportes Metropolitano de Jaén und zu nationalen Buslinien.

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Weitere Ziele

Für zusätzliche Ortsideen: La Puerta De Segura, Castellar, Lopera, Torres, Sabariego, Torres De Albánchez, Segura De La Sierra, Alcalá La Real.

Olivenöl und Sammlungen

Das Cortijo El Madroño bietet ein olivenöltouristisches Erlebnis mit einem Besuch der ehemaligen Ölmühle und Einblicken in traditionelle sowie moderne Verfahren der Olivenölherstellung. Dort befinden sich ein Museum der Ölfabrik, eine Fachbibliothek und historische Dokumente zur Entwicklung der traditionellen Ölgewinnung mit jahrhundertealten Maschinen.

Die Schwerpunkte Kultur, Landschaft, Bewegung und Olivenöl können Sie dabei unterschiedlich gewichten und in Ihre persönliche Reiseplanung einordnen.

Bei einem Besuch einer Genossenschaft können die Anlagen besichtigt, die Herstellung der Tuccioliva-AOVEs kennengelernt und eine geführte Verkostung durchgeführt werden. Die Museumssammlung in Martos umfasst Archäologie, Naturwissenschaften und Technologie.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaen.