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Benaocaz – Schlucht, Naturwege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Benaocaz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Benaocaz weist die Schlucht Salto del Cabrero senkrechte Felswände von mehr als 80 Metern Höhe und einen Durchgang von höchstens 50 Metern Breite auf. Der gleichnamige Wanderweg beginnt am Ende der Calle Pajaruco am nördlichen Rand des bebauten Ortsgebiets.

File:Benaocaz-IMG 20171021 115848.jpg File:Benaocaz-IMG 20171021 115848.jpg Foto: El Pantera via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur

Der Weg Ojo del Moro ist 1,384 km lang, dauert 40 Minuten und gilt als leicht. Er führt zu Wasserfällen am Arroyo del Pajaruco und an einem aufgegebenen Kalkofen vorbei. Der Wanderweg nach Casa Fardela misst 3,2 km, dauert 1 Stunde und 30 Minuten und wird als mittelschwer eingestuft. Sein Beginn liegt im oberen Teil von Benaocaz, im Bereich Los Corrales, am Ende der Calle de los Nazaríes. Der Wanderweg Calzada Romana de Ubrique führt von Benaocaz nach Ubrique über eine gut erhaltene Römerstraße.

Die unterschiedlichen Weglängen, Gehzeiten und Einstufungen helfen Ihnen, die Routen für die eigene Tagesplanung zu vergleichen. Landschaftliche Ziele stehen dabei neben einem historischen Wegverlauf, sodass sich die Schwerpunkte der einzelnen Strecken klar unterscheiden.

Die Angaben zu Dauer und Schwierigkeit bilden dabei verschiedene Zeitbudgets und Wegcharaktere ab: Auf dem Ojo del Moro liegen Wasserfälle und der Kalkofen an derselben Strecke, während Casa Fardela mit einer längeren Distanz, einer längeren Gehzeit und der Einstufung als mittelschwer ein anderes Format beschreibt. Die Calzada Romana ergänzt diese Auswahl um den Verlauf zwischen zwei Orten.

Salto del Cabrero setzt einen weiteren räumlichen Akzent. Neben den Maßen der Schlucht ist auch der genaue Ausgangspunkt des Weges genannt; dadurch lassen sich die Felsformation und der Ortsrand in der eigenen Planung getrennt betrachten, ohne die verschiedenen Routen zu einem einzigen Wegangebot zusammenzufassen.

Kultur

Die engen, labyrinthischen Gassen des Barrio Nazarí bewahren ihr altes Pflaster und sind von weiß getünchten Häusern mit farbenfrohen Blumenbeeten gesäumt. In der Iglesia de San Pedro besteht der Glockenturm aus dem Minarett einer früheren Moschee. In derselben Kirche befindet sich der als „Amarrao“ bekannte Cristo de la Columna.

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Das San-Blas-Fest in Benaocaz wird am 3. Februar gefeiert; es wird angenommen, dass es mindestens seit dem 17. Jahrhundert begangen wird. Zu ihm gehört eine von Charangas begleitete Prozession durch die Straßen von Benaocaz. Mittags werden typische Produkte aus der Region verkostet.

Ortsbild, Kirche und Fest setzen unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte: Das Barrio Nazarí zeigt sich über Gassen, Pflaster, Häuser und Blumenbeete, die Iglesia de San Pedro verbindet den Glockenturm mit dem Cristo de la Columna, und das San-Blas-Fest bringt Termin, Prozession und regionale Produkte zusammen.

Weitere Ortsseiten: San Martín del Tesorillo, Poblado Sancti Petri, Algeciras, Cádiz, San Pablo De Buceite, San Fernando, Bornos, Estella del Marqués.

Geschichte

Benaocaz wurde durch das andalusische Dekret 27/1985 zum historisch-künstlerischen Ensemble erklärt. Das Castillo de Aznalmara ist eine verfallene Festung mit erhaltenem Waffenhof, einer Zisterne oder einem Brunnen sowie einem Teil der Zinnen an ihrem quadratischen Bergfried.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cadiz.

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