Alcontar: Wanderwege, Geschichte und regionale Küche

File:Alcontar fuente.jpg File:Alcontar fuente.jpg Foto: MdeVicente via Wikimedia Commons, CC0

Alcontar liegt an der Nordseite der Sierra de los Filabres an der Grenze zur Provinz Granada. Seine Landschaft verbindet die Aridität von Hügeln, Bergen und Trockenfeldern mit bewässerten Gartenbauflächen nahe dem Río Almanzora. Im Gemeindegebiet von Alcóntar entspringt der Río Almanzora.

Natur und Wandern

Der PR-A 12 beginnt am alten Waschhaus von Alcóntar und führt entlang des Flussbetts des Río Sauco durch verschiedene ländliche Weiler. Als 20 Kilometer lange Rundroute weist er eine mittlere bis hohe Schwierigkeit auf und wird für Herbst, Winter und Frühjahr empfohlen. Von ihm sind die Ruinen der Molino de Las Mesas zu sehen; außerdem führt die Route zu einer verlassenen Kapelle der Virgen del Rosario.

Der Wanderweg von Alcóntar nach Hijate, PR-A 72, startet an der Plaza de la Constitución in Alcóntar und führt zu den Häusern von Los Blánquez. Er erreicht die Vía Verde; nach dem Verlassen der Vía Verde kurz vor einer hohen Brücke führt der Weg zur Torre del Ramil. Der PR-A 72 wird mit 16,1 Kilometern Länge und dem Jahr 2008 verbunden; im Februar 2019 wurde eine Wartung vermerkt.

Der PR-A 358 ist 17,7 Kilometer lang, verläuft linear, hat mittleren Schwierigkeitsgrad und dauert schätzungsweise 5,5 Stunden; er ist ganzjährig begehbar. Der Weg verläuft bis zur Provinzgrenze zwischen Almería und Granada. Im Paraje de Los Rincones bietet er Ausblicke auf die Sierra de Baza und die Ebenen von Hijate.

Der PR-A 404 öffnet den Blick auf die Sierra de Castril, das Valle del Almanzora, die Sierra de Baza und Calar Alto; in seinem oberen Abschnitt stehen große, jahrhundertealte Steineichen. Die verschiedenen Streckenlängen, Zeitangaben, Schwierigkeitsgrade und Saisonhinweise erleichtern den Vergleich der Wanderangebote. Natur, Baugeschichte und Küche lassen sich dabei als getrennte Schwerpunkte der Reiseplanung betrachten.

Geschichte und Kultur

Die historische Überlieferung von Alcóntar verbindet die Besiedlung im 16. Jahrhundert mit den Rittern von Don Juan de Austria und bewahrt ein mündlich überliefertes Gedicht über die Einnahme des Ortes durch dessen Truppen.

Die Pfarrkirche von Alcóntar wurde 1820 erbaut; in ihr befindet sich ein besonders realistisch gestalteter Christus. Die Torre de los Moros–Torre del Ramil wurde in der Nasridenzeit als Turm zur Überwachung, Verteidigung und Warnung der benachbarten Siedlungen errichtet. Im Gemeindegebiet von Hijate wurde sie als Aussichtspunkt wiederhergestellt.

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Regionale Küche

Zu den gastronomischen Traditionen von Alcóntar und Hijate gehören Migas, Fritá de conejo, Gurullos, frittierte Ringe, Weinringe und Ringe mit Aguardiente. Als typische Spezialitäten der Gegend um Alcóntar und Hijate gelten außerdem Hornazos, Quittenpaste, Feigenmarmelade und Mistela.

Weitere Ortsseiten: Macael, Cuevas Del Almanzora, El Saltador Bajo, Llano de Los Olleres, Berja, Fernán Pérez, Fuente Amarga, Tonosa

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Almeria.

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