Alcolea: Berge, Wanderwege und andalusische Kultur

File:Imagen de alcolea de almeria.jpg File:Imagen de alcolea de almeria.jpg Foto: Zezinho72 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Alcolea liegt in einem engen Gebirgstal an den von der Sierra Nevada und der Sierra de Gádor gebildeten Bergzügen; durch das Tal fließt der Río Alcolea, ein mediterraner Gebirgsfluss, um den der Ort gegliedert ist.

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Landschaft

Die kommunale Besucherroute weist Las Hortichuelas als Naturraum und Erholungsgebiet aus; durch diesen Raum fließt ebenfalls der Río Alcolea. Das Ortsbild lässt sich außerdem durch das hispano-muslimisch geprägte Ortsgefüge erkunden, durch das man in Alcolea spazieren kann.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele: Velefique, Santa María del Águila, Antas, El Pilar, Tabernas, Carboneras, Viator und El Saltador Bajo.

Wandern

Am Ortsrand von Alcolea beginnt in Richtung Laujar der Wanderweg PR-A 297 „El Castillejo“. Die 9 Kilometer lange Strecke weist einen niedrigen bis mittleren Schwierigkeitsgrad auf und verläuft über Erdwege und Wanderpfade. Dabei führt sie durch die Sierra de Gádor mit Olivenhainen und kleinen, typisch mediterranen Auen.

Der lineare Wanderweg PR-A 296 „Los Pradillos“ beginnt in der Nähe von Alcolea, im Bereich Aljibe del Arco. Er ist 12 Kilometer lang, seit 2006 homologiert und ausgeschildert und kann zu Fuß begangen werden. Der Weg führt zur verlassenen Bergbausiedlung Los Pajarillos, verläuft durch einen aufgeforsteten Kiefernwald und bietet Ausblicke auf die Sierra Nevada, Dörfer der granadinischen Alpujarra und in der Ferne auf das Mittelmeer.

Der Rundwanderweg Sendero Alcolea–Guarros liegt im Nationalpark Sierra Nevada, ist 13,8 Kilometer lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die Ruta de los Olivos Centenarios gilt als 8,5 Kilometer lange Rundstrecke mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Unterschiedliche Streckenlängen, Wegformen und Schwierigkeitsgrade helfen, verschiedene Wandertage miteinander zu vergleichen.

Kultur

El Castillejo bewahrt die Überreste eines Turms und eines Teils einer größeren befestigten Anlage; diese ist seit 1985 als Bien de Interés Cultural geschützt. Die Mudéjar-Kapelle Ermita de San Sebastián y San Ildefonso liegt in der Nähe von Alcolea am alten Weg nach Ugíjar. Sie wurde von 1702 bis 1709 errichtet, ihr kleiner Glockenturm stammt aus dem Jahr 1720.

Die Fuente Lavadero Escalonado ist eine traditionelle Quelle mit rechteckigem Becken und zwei Wasserausläufen in unmittelbarer Nähe zum öffentlichen Waschhaus von Alcolea. Über Generationen nutzten die Einwohner vor Ort die Quelle zur Gewinnung von Trinkwasser und zum Waschen. Heute ist sie ein frei zugänglicher Ort im Freien, den Besucher aufsuchen können.

Zum traditionellen Kunsthandwerk in Alcolea gehört die Verarbeitung von Esparto zu Nähkörben, Brotkörben und Cenachos.

Küche und Feste

Die traditionelle Küche von Alcolea verwendet lokales Olivenöl und traditionell hergestellte Weine. Außerdem wird Pan de aceite in den örtlichen Holzöfen mit Olivenholz gebacken.

Zu den Feierlichkeiten zu San Sebastián gehört ein traditionelles Chisco mit einem Lagerfeuer. Dabei verteilt die Gemeinde belegte Brote und Getränke, während die Gemeindekapelle Pasodobles und andere Stücke spielt. Zu den Festlichkeiten gehört außerdem eine Prozession durch die Straßen von Alcolea, die auf dem Kirchenplatz mit einem Feuerwerk endet.

Die Karnevalsveranstaltung beginnt mit der „Buñuelá“, bei der Frauen aus dem Ort Buñuelos, Kaffee und Schokolade verteilen. Beim „Entierro de la Zorra“ führt ein Trauerzug durch die Straßen von Alcolea und endet wieder im Centro Cultural Zaharagüí.

Die XIII. Ruta de Olivos Centenarios war für Sonntag, den 30. November 2025, in Alcolea angesetzt; dafür waren geführte Besichtigungen der jahrhundertealten Olivenbäume und der Ölmühlen von Alcolea vorgesehen.

Mitte des 16. Jahrhunderts entstand in Alcolea eine Kirche an der Stelle einer älteren Moschee.

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