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Ferienwohnung in Váhovce: Váh, Radwege und Kultur

Unterkünfte in Váhovce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Váhovce liegt in unmittelbarer Nähe des Flusses Váh, der hier ein landschaftsprägendes und landschaftsgenetisches Element ist. Der größte Teil des Gemeindegebiets befindet sich auf dem Aufschüttungsrücken des rechten Váh-Ufers. Auf diesem Rücken liegt heute das am Unterlauf errichtete Wasserbauwerk Vodné dielo Kráľová; die Höhenlagen des Gebiets betragen 118 bis 124 Meter über dem Meeresspiegel. Auch historisch war der Fluss von Bedeutung: In Váhovce gab es am Váh Wassermühlen.

Auch die frühere Nutzung des Flusses gehört zur Ortsgeschichte: In Váhovce gab es am Váh Wassermühlen. Dieser historische Hinweis ergänzt die Beschreibung des Flusses als landschaftsprägendes und landschaftsgenetisches Element. Die Einordnung des Ortes umfasst damit sowohl die geografische Prägung durch den Váh als auch eine überlieferte Nutzung des Gewässers. Beide Aspekte stehen in der Ortsgeschichte nebeneinander.

Natur

Das Gebiet von Váhovce ist Teil des Natura-2000-Gebiets und Vogelschutzgebiets SKCHVU010 Kráľová. In das Katastergebiet reicht außerdem der überregionale ökologische Korridor NRBk1 Váh hinein. Das Vogelschutzgebiet Kráľová umfasst ebenfalls das Katastergebiet von Váhovce. Seine Wasserbiotope bieten dem Nachtreiher (Nycticorax nycticorax) geeignete Bedingungen zum Brüten und Überleben. Flussnähe, Wasserbauwerk und geschützte Lebensräume gehören damit zu den prägenden geografischen Gegebenheiten des Ortes.

Radfahren

Ein 4 Kilometer langer asphaltierter Abschnitt auf der Dammkrone im Katastergebiet von Váhovce ist Teil einer 17 Kilometer langen Radroute. Sie führt von Horný Čepeň über Sereď, Dolná Streda und Váhovce, Kaskády bis Šaľa. Zusätzlich sind in Váhovce zwei Radstrecken mit einer Gesamtlänge von 11,9 Kilometern verzeichnet. Dazu zählt die rote Radroute Vážska cyklomagistrála 002 mit 5,1 Kilometern. Ebenfalls verzeichnet ist die blaue Radroute Okolo VN Kráľová 2207 mit einer Länge von 6,8 Kilometern.

Kultur und Geschichte

Ein historischer Mittelpunkt des Ortes ist die Statue des heiligen Florian. Sie wurde 1827 zum Gedenken an einen Großbrand von 1824 errichtet. Historisch führte am 4. Mai, dem Festtag des heiligen Florian, eine Prozession zu dieser Statue; der Tag wurde als Gelöbnis der Treue zum heiligen Florian begangen.

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Die spätbarocke Kirche Kostol sv. Mikuláša biskupa wurde 1778 an der Stelle einer älteren Kirche errichtet, die bereits 1669 erwähnt worden war. Im Inneren besitzt sie einen klassizistischen Hauptaltar mit einem Bild des heiligen Nikolaus sowie klassizistische Seitenaltäre der Heiligen Dreifaltigkeit und Christi am Ölberg. Die Kirche ist in gutem Zustand und dient ihrem religiösen Zweck.

Zum Ortsbild gehören außerdem ein klassizistisches steinernes Wegkreuz aus dem Jahr 1793 und das Heldenmonument, slowakisch Pomník hrdinov. Das Monument stammt aus dem 20. Jahrhundert und wurde zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs errichtet.

Anreise

Die Schnellstraße R1 verläuft nördlich von Váhovce durch das Katastergebiet. Von der Schnellstraße gibt es keine direkte Verkehrsanbindung an den Ort.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Váhovce.

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