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Ferienwohnung in Mníšek nad Popradom: Wanderwege und Kirche

Unterkünfte in Mníšek Nad Popradom

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der markierte Wanderweg 2805 verläuft von Mníšek nad Popradom an der Staatsgrenze bis zur Mineralquelle Sulínka und ist 10,9 Kilometer lang. Eine zweite markierte Strecke trägt die Nummer 5881; sie führt von Osly über Mníšek nad Popradom bis Kače und ist 11,2 Kilometer lang. Beide Wege nennen Mníšek nad Popradom als wichtigen Abschnitt ihres jeweiligen Verlaufs, verbinden den Ort jedoch mit unterschiedlichen Ausgangs- und Zielpunkten. Dadurch zeigen die beiden Strecken unterschiedliche Verbindungen durch den Ort: Die eine reicht von der Staatsgrenze bis Sulínka, die andere verknüpft Osly mit Kače. Ihre Längenangaben machen die Ausdehnung der markierten Wege unmittelbar vergleichbar.

Landschaft

Mníšek nad Popradom liegt im Tal des Baches Hraničná. Der Fluss Poprad bildet die Grenze von Mníšek nad Popradom zu Polen und bestimmt damit einen wesentlichen Teil der geografischen Einordnung des Ortes. Der tiefste Punkt liegt 382 Meter über dem Meeresspiegel unterhalb der Kirche. Er befindet sich an der Stelle, an der der Poprad das Gebiet der Slowakei verlässt, und ist zugleich der tiefste Punkt im Bezirk. Tal, Flussgrenze und Höhenangabe beschreiben dabei unterschiedliche geografische Bezugspunkte desselben Ortes: das Tal der Hraničná, den Verlauf des Poprad und die Stelle unterhalb der Kirche.

Geschichte und Brauchtum

Eine erhaltene schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 1323 nennt an diesem Ort Einsiedler und verwendet den Ausdruck „locus heremitoris“. Die historische Bezeichnung steht neben einer bis heute benannten religiösen Feier: Das Fest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes wird in Mníšek nad Popradom am 14. September als christliche Feier namens „odpust“ begangen. Damit stehen in diesem Abschnitt sowohl ein mittelalterlicher schriftlicher Hinweis als auch eine konkret datierte religiöse Feier des Ortes.

Kirche und Kunst

Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes ist eine um das Jahr 1900 errichtete pseudoromanische Dreischiff-Pseudobasilika mit klassizistischen Elementen. Ihre architektonische Einordnung verbindet somit die pseudoromanische Grundform mit klassizistischen Gestaltungselementen. Die Seitenaltäre enthalten ein Bild der Rosenkranzmadonna von Jozef Hanula sowie ein Bild der Erhöhung des Heiligen Kreuzes von F. Staudinger, einem Wiener Maler, aus dem Jahr 1869.

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Im Inneren der Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes befindet sich außerdem eine barock-klassizistische Kalvarienberg-Skulpturengruppe aus dem späten 18. Jahrhundert. Neben dem Kirchenbau gehören damit auch die beiden genannten Altarbilder und die Skulpturengruppe zu den konkret benannten sakralen Kunstwerken des Ortes. Die Angaben verbinden verschiedene Zeiten und Formen innerhalb desselben Kirchenraums: die Bauzeit um etwa 1900, das Altarbild von 1869 und die Skulpturengruppe aus dem späten 18. Jahrhundert.

Geografische Einordnung

Ein Straßen-Grenzübergang verbindet die Gemeinde mit einem Erholungs- und Kurgebiet in Polen. Für die weitere regionale Verbindung ist die geplante Route EuroVelo 11 vorgesehen: Sie soll den Grenzübergang Mníšek nad Popradom mit der Stadt Stará Ľubovňa durch das Tal des Poprad verbinden. Der Verlauf bleibt dabei als geplante Route beschrieben.

Weitere Orte: Hajtovka, Nová Ľubovňa, Maly Lipnik, Šambron, Lesnica, Kamienka, Vysne Ruzbachy, Plavnica

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Stará Ľubovňa.

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