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Ferienwohnung in Sunava: Lehrpfad, Kirche und Wasserscheide

Unterkünfte in Sunava

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur

Am Park dvoch morí in Šuňava teilt die mitteleuropäische Wasserscheide den Abfluss zum Schwarzen Meer und zur Ostsee. Der Park dvoch morí in Vyšná Šuňava ist ein lokales Denkmal, das mit der mitteleuropäischen Wasserscheide verbunden ist. Das Obelisk-Monument „Strecha dvoch morí“ steht in einem kleinen Park neben der Kirche; dieser Park heißt Park dvoch morí. Das 2007 in der Gemeinde errichtete Monument stellt ein in zwei Teile geteiltes symbolisches Dach dar. Anhand dargestellter Quellen und Flüsse veranschaulicht es den Wasserlauf.

File:Sunava domy.JPG File:Sunava domy.JPG Foto: Petr Vilgus via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Damit gehören im Park mehrere Bezüge zusammen: der Name des Ortes, die Wasserscheide und die Darstellung des geteilten Wasserlaufs. Das Monument macht diese geografische Beziehung in einer symbolischen Form sichtbar. Zugleich bleibt der Park dvoch morí mit der Kirche St. Nikolaus räumlich verbunden, weil das Obelisk-Monument in dem kleinen Park neben der Kirche steht.

Wege

Der Lehrpfad „Náučný chodník 2“ ist ein Fußweg, der im Sommer und im Winter genutzt werden kann und durch leichtes Gelände führt. Er ist 9,00 km lang, weist eine angegebene Höhendifferenz von 195 m n. m. auf, dauert etwa 3 Stunden und umfasst 6 Stationen. Die als „CESTNÁ REKREA“ ausgewiesene Route D7 verläuft über 2,4 km zwischen Štrba und Vyšná Šuňava.

Beim Lehrpfad stehen damit nicht nur der Wegverlauf, sondern auch sein zeitlicher und räumlicher Umfang fest: Die ungefähre Dauer von 3 Stunden, die Länge von 9,00 km und die 6 Stationen gehören ebenso zur Beschreibung wie das leichte Gelände und die angegebene Höhendifferenz von 195 m n.

Kultur

Die Kirche St. Nikolaus in Vyšná Šuňava ist eine klassizistische Kirche und wurde 1832 erbaut. Ihr Innenraum ist einschiffig, der Chorraum gerade geschlossen. An der Nordseite ist eine Sakristei angebaut, an der Westseite befindet sich der vorgelagerte Turm. Der Hauptaltar ist spätbarock und stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts. Er umfasst eine Statue des heiligen Nikolaus aus dem 19. Jahrhundert und wurde 1887 restauriert sowie durch Akanthusornamentik ergänzt.

Die Kirche verbindet in ihrer überlieferten Gestalt mehrere Zeitebenen: Der Bau gehört zum Jahr 1832, der spätbarocke Hauptaltar stammt vom Ende des 18. Jahrhunderts, und die Statue des heiligen Nikolaus aus dem 19. Jahrhundert gehört zu seiner Ausstattung. Die Restaurierung von 1887 sowie die ergänzte Akanthusornamentik sind ebenfalls Teil dieser Abfolge.

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Die Folkloregruppe Šumiháj wurde in Vyšná Šuňava auf Initiative des Ethnografen PhDr. Ján Olejník, CSc., offiziell gegründet. Sie pflegt örtliche Bräuche und führt die Bühnenprogramme „Regrútska odobierka“, „Svadba“, „Za chlebom“, „Fašiangy sa krátia“, „Ide jar“, „Na Ondreja“ und „Nôty, moje nôty“ auf. Regelmäßig tritt die Gruppe bei den Zamagurské folklórne slávnosti sowie bei verschiedenen Feiern und Veranstaltungen in der Gemeinde und ihrer näheren Umgebung auf.

Das Repertoire reicht von „Svadba“ und „Regrútska odobierka“ über jahreszeitliche Programme wie „Ide jar“ und „Fašiangy sa krátia“ bis zu „Na Ondreja“ und „Nôty, moje nôty“. Die Auftritte bei den Zamagurské folklórne slávnosti und bei Veranstaltungen in der Gemeinde sowie in ihrer näheren Umgebung geben dieser Pflege örtlicher Bräuche eine öffentliche Bühne.

Als ältestes Bauwerk Šuňavas gilt die Kapelle der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Nach Angaben des Bürgermeisters wurde sie von Jesuiten im 16. oder 17. Jahrhundert an der Grenze der früheren Gemeindefluren von Nižná Šuňava und Vyšná Šuňava errichtet.

Weitere Orte

Weitere Ziele: Spišský Štiavnik, Spišská Teplica, Zdiar, Stola, Nová Lesná, Strba, Hôrka, Velký Slavkov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.

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