Ferienwohnung in Stola – Geschichte, Handwerk und Wege an der Hohen Tatra
Unterkünfte in Stola
Štôla liegt im westlichen Teil des Poprader Beckens am Südhang der Hohen Tatra. Der Ort entstand an der Stelle eines ehemaligen Benediktinerklosters, das 1314 errichtet wurde. Das Kloster brannte etwa 1436 während der Hussitenkriege und der Unruhen um den ungarischen Thron ab und wurde nicht wieder aufgebaut.
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Foto: Jozef Kotulič via Source, CC BY 4.0
Kultur und Geschichte
Die evangelische neoklassizistische Kirche in Štôla stammt aus dem Jahr 1870 und beherbergt ein Altarbild von Peter Bohúň. Meist ist die Kirche geschlossen; Besichtigungen müssen mit dem örtlichen Pfarrer aus Mengusovce vereinbart werden. Der Soldatenfriedhof von Štôla umfasst 296 Kriegsgräber. Als vermutlich letztes erhaltenes öffentliches Relikt des Klosters steht im Ort eine hölzerne Glockenstube mit Doppelkreuz und bronzener Glocke.
Auch kleinere Zeugnisse bewahren die Verbindung zur örtlichen Vergangenheit. Der zum ehemaligen Kloster gehörende Obstgarten bewahrt bis heute mehrere Jahrhunderte alte, von Pflaumen bewachsene Feldraine, die als obstbauliche Rarität gelten. In Štôla sind noch vier traditionelle Hlemajzy erhalten, die als Getreidespeicher beziehungsweise Lagerräume dienen. Bei verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen werden erhaltene lokale Handwerke präsentiert, darunter gewebte Teppiche, gekratzte und bemalte Ostereier, Holzskulpturen, bemalte Bilder und Erzeugnisse aus geblasenem Glas. Ein Holzhaus in Štôla wurde 1929 errichtet und von dem bekannten slowakischen Architekten Dušan Jurkovič entworfen.
Wege und Natur
Der Lehr- und Wanderweg Batizovce–Gerlachov–Mengusovce–Štôla dient der Bildung und dem Naturschutz und richtet sich an die breite Öffentlichkeit, auch an weniger geübte Wanderer, Kinder und ältere Menschen. Der Weg besteht aus einer großen und drei kleinen Informationstafeln. An jeder Informationstafel gibt es Sitzgelegenheiten mit Tisch und Bänken, einen Fahrradständer und einen Abfalleimer.
Mehrere Aussichtspunkte des Lehr- und Wanderwegs bieten Ausblicke auf die Tatragipfel. Die Route führt über markierte Wege in der Umgebung künstlicher Seen. Die Radwege dieses Lehr- und Wanderwegs sind an das Radwegenetz unterhalb der Tatra angebunden.
Winter und Handwerk
Im Winter werden in Štôla Langlaufloipen gepflegt. Sie führen durch die Natur entlang des Flusses Poprad und bieten Ausblicke auf das Panorama der Hohen Tatra. Wenn es die Wetterbedingungen erlauben, organisiert Štôla im Februar oder März die Sportveranstaltung Štôlska lyža.
In Štôla können Besucher mit Herrn Kocián einen Termin in seiner Glaswerkstatt vereinbaren. Bei diesem Termin präsentiert er sein Handwerk.
Markierte Wanderverbindungen
Mehrere Verbindungen sind zwischen Štôla und anderen Orten mit Markierung und Zeitangaben verzeichnet. Zwischen Vyšné Hágy und Štôla ist eine gelb markierte Wanderverbindung mit den Zeitangaben 0:45/0:35 verzeichnet. Zwischen Tatranská Polianka und Štôla ist eine grün markierte Wanderverbindung mit den Zeitangaben 1:15/1:00 verzeichnet. Zwischen Batizovské pleso und Štôla ist eine gelb markierte Wanderverbindung mit den Zeitangaben 3:15/2:35 verzeichnet. Zwischen Sliezsky dom und Štôla ist eine gelb-rot markierte Wanderverbindung mit den Zeitangaben 4:15/3:35 verzeichnet.
Weitere Ortsseiten
Weitere Ortsseiten: Svit, Nová Lesná, Batizovce, Spišský Štiavnik, Vernár, Velký Slavkov, Hozelec, Sunava.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Poprad.