Včelince entdecken: Archäologie, Kirche und Natur
Unterkünfte in Včelince
Das Gebiet von Včelínce war in der Vorgeschichte und in der frühen historischen Zeit kontinuierlich besiedelt. Die Grabhügel von Včelínce gehören zu den ältesten Grabhügeln Mitteleuropas. Ein Grabhügel hatte einen Durchmesser von 70 Metern und war 7 Meter hoch. In diesem Teil der Gemeinde ist noch der Aufschüttungsrest eines der größten Grabhügel der Slowakei erkennbar.
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Foto: Peter Derer via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Včelince vergleichen, können Sie auf der jeweiligen Angebotsseite Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen gegenüberstellen. Die archäologischen Stationen, die Kirche, die Flusslage und die Beobachtungen am Wasserreservoir setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre persönliche Planung.
Archäologie
Am Fundplatz Feketesár befinden sich Bestattungen der Bodrogkeresztúr-Kultur aus der Zeit von 3300 bis 2800 v. Chr. In Grab 1 am Fundplatz Feketesár wurden fünf anthropomorphe Urnen mit der Asche Verstorbener gefunden. Am Fundplatz Lászlófala wurde 1907 ein bronzezeitlicher Depotfund mit 117 Schmuckstücken und Waffen entdeckt. Ein bronzener Anhänger aus dem Depotfund von Včelínce wurde zum Emblem des Weltkongresses für Archäologie von 1991.
Lehrpfad
Das archäologische Denkmal in Včelínce ist als Lehrpfad mit fünf Stationen gestaltet und beruht auf den Ergebnissen archäologischer Untersuchungen der prähistorischen Fundstätten. Auf den Tafeln an den einzelnen Fundstätten informieren sich Besucher über Funde aus der späten Steinzeit und der Bronzezeit. Der Lehrpfad stellt außergewöhnliche Funde unter anderem mithilfe räumlicher Modelle von Gegenständen aus dem Leben der damaligen Bewohner dar. Außerdem sind dort getreue Repliken vorgeschichtlicher Artefakte zu sehen.
Kultur
Die römisch-katholische Kirche des heiligen Stephanus des Königs in Včelínce wurde 1773 erbaut. Ihr Turm stammt aus dem 19. Jahrhundert, während das barocke Kircheninterieur 2002 vollständig restauriert wurde. Die Pfarrkirche des heiligen Stephanus trägt den Namen „Kostol sv. Štefana Uhorského“. Als nationales Kulturdenkmal der Slowakei ist die Kirche unter der Nummer 1033 eingetragen.
Der Malý Včelinský jarmok findet in Včelínce jährlich statt; beim Markt präsentieren Verkäufer jedes Jahr ihre handwerklichen Arbeiten. Funde aus der archäologischen Forschung in Včelínce, darunter der „Božský trias“, werden im Gemerské múzeum in Rimavská Sobota ausgestellt.
Natur
An der Talsperre Včelínce wurde ein Schwanenpaar von Ornithologen beringt. An einem Wasserreservoir wurden Brutvorkommen von Höckerschwan, Rohrweihe und Feldschwirl nachgewiesen. An einem Wasserreservoir halten sich während des Vogelzugs und der Überwinterung Purpurreiher, Rallenreiher und Bartmeisen auf.
Geografische Einordnung
Včelínce liegt am linken Ufer des Flusses Slaná. Der Ort liegt nahe der Schnellstraße R2 und ist über die Ausfahrt bei Tornaľa erreichbar.
Weitere Orte, die Sie in Ihre regionale Reiseplanung einbeziehen können, sind Jesenské, Vieska Nad Blhom, Rimavská Baňa, Španie Pole, Gemerské Dechtáre, Babinec, Bátka und Chanava.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.