Ferienwohnung in Gemerské Dechtáre – Natur, Wandern und Geschichte
Unterkünfte in Gemerské Dechtáre
Gemerské Dechtáre liegt im nordöstlichen Teil der Cerová vrchovina und im Tal eines Zuflusses des Mačací potok. Das Gelände der Gemeinde ist hügelig bis bergig und überwiegend unbewaldet. Es besteht aus mitteltertiären Sandsteinen; das Gemeindegebiet liegt auf Höhen zwischen 192 und 486 Metern über dem Meeresspiegel.
Natur
Das Naturschutzgebiet Steblová skala umfasst 35,42 Hektar und steht seit 2000 unter Schutz. Steblová skala ist eine freigelegte Basaltausfüllung eines Vulkankraters mit Basaltgängen, Basaltergüssen und erhaltener säulenförmiger Absonderung des Basalts. Auf den Waldsteppenflächen der Steblová skala kommen seltene und geschützte wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten vor. Damit treffen im Gemeindegebiet unterschiedliche geologische Formen aufeinander: Die mitteltertiären Sandsteine prägen das Gelände, während die Steblová skala mit ihren Basaltstrukturen einen eigenständigen Naturraum bildet.
Wandern
Ein blau markierter Wanderweg führt durch die Siedlung Gemerské Dechtáre. Er beginnt am Bahnhof Jesenské und führt über Širkovce, Širkovský hrad und die Anhöhe Fušom nach Gemerské Dechtáre. Nach der Überquerung des Dechtársky potok im Schutzgebiet führt der blau markierte Wanderweg durch Senná und Ragáč weiter. Der Weg verbindet dabei mehrere benannte Punkte in einer durchgehenden Folge: vom Bahnhof Jesenské über Širkovce, Širkovský hrad und Fušom bis nach Gemerské Dechtáre, anschließend über den Dechtársky potok sowie durch Senná und Ragáč.
Kultur und Geschichte
Das älteste Denkmal in Gemerské Dechtáre ist eine neoklassizistische Kapelle aus dem Jahr 1880. Die römisch-katholische Kirche in Gemerské Dechtáre, die der Schmerzensreichen Jungfrau Maria geweiht ist, ist eine Wallfahrtsstätte.
Gemerské Dechtáre ist seit 1244 schriftlich belegt. Zu den überlieferten historischen Namen von Gemerské Dechtáre gehören colonia Dettarum, Deltar, Dehcher, Dether, Detér und Detiar.
Gemerské Dechtáre verfiel während der Türkenkriege im 16. und 17. Jahrhundert sowie während der Pestepidemie von 1709 bis 1710; 1715 lebte dort deshalb nur ein Urbárnik. Im Jahr 1828 hatte Gemerské Dechtáre 75 Häuser und 573 Einwohner, die in der Landwirtschaft tätig waren.
Von 1938 bis 1944 war Gemerské Dechtáre an Ungarn angeschlossen.
Die schriftliche Überlieferung seit 1244 und die verschiedenen historischen Namensformen dokumentieren die lange Geschichte des Ortes. Die Angaben zu den Türkenkriegen, zur Pestepidemie und zum Jahr 1828 markieren dabei mehrere deutlich voneinander getrennte Zeitabschnitte. Später kam mit der politischen Zugehörigkeit zu Ungarn von 1938 bis 1944 eine weitere zeitlich begrenzte Veränderung hinzu.
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