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Ferienwohnung in Hucín: Kultur und Landschaft im Slowakischen Karst

Unterkünfte in Hucín

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hucín liegt im östlichen Teil des Slowakischen Karsts auf einer Terrassenfläche im Tal der Bäche Muráň und Rybník. Zur lokalen Geschichte Hucíns gehört die Töpferei als frühere Tätigkeit der Einwohner. Zugleich prägen historische Gebäude, überlieferte Bräuche und eine abwechslungsreiche Landschaft die verschiedenen Seiten des Ortes.

File:752 051 SK-ZSSKC Gemerska Horka zastavka - Hucin 01.jpg File:752 051 SK-ZSSKC Gemerska Horka zastavka - Hucin 01.jpg Foto: Petr Štefek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 cz

Kultur

Im Zentrum der Gemeinde, neben der Hauptstraße, steht die reformierte Kirche von Hucín. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Im Bereich des Kirchturms befindet sich ein spät­renaissancezeitlicher Grabstein aus dem Jahr 1681. Er trägt die Wappen der Familien Giczei und Bessenyey; das betreffende Gebäude wurde 1963 unter Denkmalschutz gestellt.

Eine weitere historische Spur führt zur ehemaligen Brennerei von Hucín. Sie wurde zu einem Gemeindemuseum umgebaut. Im ehemaligen Brennereigebäude befindet sich im Gemeindevereinshaus eine Dauerausstellung historischer Kleidung der Gemeinde und von Haushaltsgeräten. So stehen an diesem Ort sowohl die frühere Tätigkeit der Einwohner als auch das Alltagsleben der Gemeinde im Mittelpunkt.

Zum Verzeichnis der Sehenswürdigkeiten der Gemeinde Hucín gehören außerdem Katakomben neben dem Kastell. Das Familienkastell selbst dient derzeit als Kindergarten und Kulturhaus. Neben dem Kindergarten, also in seiner Nähe, stehen zwei geschützte Rosskastanien (Aesculus hippocastanum L.) und eine geschützte Westliche Platane (Platanus occidentalis L.). Die drei Bäume sind im slowakischen Verzeichnis geschützter Bäume aufgeführt. Ihr Schutz wird kulturpädagogisch begründet; seine Bedeutung ist wissenschaftlich, landschaftlich und ästhetisch.

Landschaft

Die Landschaft des Gemeindegebiets zeigt unterschiedliche Formen. Der westliche Teil von Hucín ist auf der Aue bewaldet. Der südliche Teil des Gemeindegebiets wird dagegen von einer Kalkhügellandschaft geprägt. Zusammen mit der Lage auf der Terrassenfläche im Tal der Bäche Muráň und Rybník ergeben sich damit klar benannte Landschaftsräume innerhalb des Ortes, ohne dass sie zu einer einheitlichen Geländeform zusammengefasst werden müssen.

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Traditionen

Auch der Jahreslauf in Hucín enthält feste kulturelle Bezugspunkte. Im Sommer werden regelmäßig Sporttage veranstaltet. In Hucín wurde außerdem die Tradition der Nikolausfeiern wieder aufgenommen. Am 15. März finden Feiern im Zusammenhang mit der ungarischen Revolution von 1848 statt. Diese Termine stehen jeweils für einen anderen Teil des örtlichen Gemeinschaftslebens: sommerliche Veranstaltungen, einen wieder aufgenommenen Brauch und das Gedenken an ein historisches Ereignis.

Radroute und weiteres Umfeld

Hucín liegt an der empfohlenen Radroute durch den Südlichen Gemer. Für Wanderungen bietet der Nationalpark Slowakischer Karst im weiteren regionalen Umfeld vielfältige Möglichkeiten. Damit treffen an Hucín eine empfohlene Radverbindung durch den Südlichen Gemer und ein übergeordnetes Wandergebiet zusammen, während die Ortsgeschichte mit Kirche, Kastell, Katakomben, Museum und früherer Töpferei eigene kulturelle Bezugspunkte bereithält.

Orte im selben Ortsbereich

Zum selben übergeordneten Ortsbereich gehören außerdem Muránska Dlhá Lúka, Muráň, Kameňany, Revúcka Lehota, Mokrá Lúka, Magnezitovce, Prihradzany und Muránska Huta.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Revúca.

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