Ferienwohnung in Holiša: Ipeľ, Vogelwelt und Barockkirche
Unterkünfte in Holiša
Im südöstlichen Teil des Lučenecer Beckens liegt Holiša auf einer Terrasse des Ipeľ, an der Mündung des Bachs Suchá. Hier beginnt die Kanutour Splav Ipľa in einem geschützten Vogelschutzgebiet; die Kanustrecke von Holiša nach Kalonda ist 10 km lang. Bei einer Fahrt mit Kanu oder Kajak auf dem Ipeľ können Wasser- und andere Vögel, verschiedene Fischarten und weitere lokale Tiere beobachtet werden.
File:Holiša - Kostol Narodenia Panny Márie (1).jpg
Foto: Ladislav Luppa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Natur und Landschaft
In Holiša gibt es Biotope von Feldern, Wiesen, Weiden und Gewässern. Neben den Insekten ist die Vogelwelt die artenreichste Faunagruppe. Im Vogelschutzgebiet Poiplie gibt es bei Holiša eine durch oberirdischen Kiesabbau entstandene Wasserfläche. Der Teich Rybník Holiša liegt auf 180 m über dem Meeresspiegel, wird vom Wasser des Ipeľ gespeist und befindet sich in einem Wiesenbiotop; seine Einzugsgebietsfläche beträgt 2,5 ha.
Der Zeitraum von 2010 bis 2012 ist für das Vogelschutzgebiet Poiplie mit einer konkreten Erfassung verbunden: Insgesamt wurden 18 Brutterritorien erfasst, wobei Territorien auch in oder nahe Holiša lagen. Zum örtlichen Charakter gehört außerdem der Obstbau, der in Holiša eine reiche Tradition hat.
Kultur und Geschichte
Die Kirche der Geburt der Jungfrau Maria in Holiša ist eine 1768 auf älteren Fundamenten errichtete Barockkirche. Sie hat drei Glocken; die älteste stammt aus dem Jahr 1612, die anderen aus den Jahren 1847 und 1930. Das Gotteshaus ist unter der Nummer 11224/0 im Zentralen Verzeichnis des slowakischen Denkmalbestands, dem ÚZPF SR, eingetragen.
Auch die Geschichte der Wassermühle reicht weit zurück. Der erste belegte Nachweis einer Wassermühle in Holiša stammt aus einem Verzeichnis von 1549. Die historische Wassermühle von Holiša befand sich wahrscheinlich am Südrand der Ortschaft neben einem Mühlgraben, der den nördlichen Arm des Flusses Ipeľ bildete.
Das kulturelle Leben lässt sich ebenfalls über konkrete Jahreszahlen nachvollziehen: Der römisch-katholische Lesezirkel und Chor in Holiša wurden 1895 gegründet. Spätestens 1934 bestand eine Tradition des Amateurtheaters; in diesem Jahr wurde das Theaterstück Vörös haju einstudiert.
Unterwegs
In Holiša gibt es drei Bushaltestellen und einen Bahnhof. Holiša liegt an der Hauptverbindung zwischen Fiľakovo und Lučenec; die Verkehrsanbindung an beide Städte gilt als gut. In der Nähe von Holiša verläuft außerdem die 13,3 km lange Radroute Južný cyklookruh mesta Lučenec.
Holiša liegt nahe dem Novohrad–Nógrád-Geopark, der in die UNESCO-Netzwerke der Globalen und Europäischen Geoparks aufgenommen ist. Damit stehen neben den örtlichen Landschafts- und Kulturmerkmalen auch die Verbindungen zum weiteren Umfeld des Ortes im Mittelpunkt.
Ferienwohnung in Holiša
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