Štiavnické Bane: Bergbau, Wasserwirtschaft und sakrale Kultur
Unterkünfte in Štiavnické Bane
Štiavnické Bane verbindet Bergbau, Wasserwirtschaft und sakrale Baukunst durch konkrete Orte und Wege. Der Piargsky chodník ist ein 5,3 km langer Lehrpfad mit neun Informationstafeln. Er vermittelt die bedeutendsten Bergbauwerke der Gegend, darunter Schächte und Stollen, ebenso wie die Erzaufbereitung.
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Foto: Laci30 via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Wege und Wasserwirtschaft
Der Lehrpfad Piargsky vodohospodársky systém erläutert an 16 Stationen die Einzigartigkeit des Bergbau-Wasserwirtschaftssystems in einem Teilbereich der Piarg-Gruppe von Wasserspeichern. Für den Piargsky-Wasserwirtschaftslehrpfad gibt es eine lange Variante von 15.110 m mit 100 m Höhenunterschied und eine kurze Variante von 10.350 m mit 85 m Höhenunterschied. Wer einen kürzeren oder längeren Verlauf bevorzugt, kann beide Varianten direkt miteinander vergleichen.
Der Lehrpfad Ökológia piargskych tajchov vermittelt an fünf Stationen die biologische Lebenswelt sowie die damit zusammenhängende Wasserqualität ausgewählter Wasserspeicher. Sein Ausgangspunkt liegt am Hauptdamm des Wasserspeichers Veľká Richňava. Zu Fuß kann der Lehrpfad in zwei bis drei Stunden absolviert werden. Länge, Höhenunterschied und Gehzeit liefern unterschiedliche Anhaltspunkte für den zeitlichen Zuschnitt eines Tages.
Kultur und sakrale Orte
Auf Vindšachta wurden die Kirche des heiligen Josef und der zugehörige Klosterkomplex zwischen 1735 und 1754 errichtet. Die Kirche ist eine einschiffige barocke Kirche mit vorgestelltem Turm; an ihrer Nordseite schließt ein zweigeschossiges Klostergebäude an. Ihre Orgel wurde 1754 erbaut, als Erbauer gilt wahrscheinlich der bekannte Orgelbauer Martin Podkonický.
Die Kalvarie Štiavnické Bane–Horná Roveň hat sechs Stationen aus dem Jahr 1754 und führt zu einer Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1730. Das Stadtschutzgebiet von Štiavnické Bane ist Teil der UNESCO-Welterbestätte „Historische Stadt Banská Štiavnica und die technischen Denkmäler in ihrer Umgebung“. Zu dieser Welterbestätte gehören außerdem das Stadtschutzgebiet von Banská Štiavnica und die geschützte historische Zone von Hodruša-Hámre.
Geopark und Wasserspeicher
Das Gemeindegebiet von Štiavnické Bane gehört ganz oder teilweise zur Kernzone des Geoparks Banská Štiavnica.
Der Wasserspeicher Veľká Windšachtská wurde zwischen 1712 und 1715 erbaut und gehört zu den ersten vier Wasserspeichern im Gebiet des heutigen Štiavnické Bane. Derzeit dient er Erholungszwecken. Der Wasserspeicher ist ein untrennbarer Bestandteil des einzigartigen Banská-Štiavnica-Wasserwirtschaftssystems, das sich vor Ort in authentischer Form und in seiner ursprünglichen Ausdehnung mit nur geringfügigen lokalen Beeinträchtigungen oder Schäden erhalten hat.
Wenn Sie eine Ferienwohnung in Štiavnické Bane vergleichen, können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Für die persönliche Planung lässt sich außerdem festlegen, ob an den vorgesehenen Tagen Lehrpfade, Wasserbau, Naturkunde oder sakrale Kultur im Mittelpunkt stehen sollen.
Weitere Ziele
Banska Stiavnica, Kozelník, Podhorie, Vysoká, Banska Bela, Ilija, Svätý Anton, Dekýš
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Banská Štiavnica.