Banská Belá: Ferienwohnung zwischen Kirchen, Bergbau und Tajchy
Unterkünfte in Banska Bela
Banská Belá verbindet eindrucksvolle Sakralgeschichte mit Spuren des Bergbaus und einer Landschaft, in der historische Wasserbauwerke eine eigene Rolle spielen. Die Pfarrkirche entstand in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts im spätromanischen Stil und wurde 1243 geweiht. Sie bewahrt ihren ursprünglichen Turm und ein ursprüngliches spätromanisches Fenster. Im Inneren befindet sich ein neugotischer hölzerner Hauptaltar, der 1896 auf der Millenniumsausstellung in Budapest erworben wurde.
Kultur
Weitere Details der Pfarrkirche stammen aus jüngerer Zeit: Die hölzernen Reliefs des Kreuzwegs schuf 1985 der örtliche Holzschnitzer Ján Bazalka. Der Kirchenkomplex wurde im 16. Jahrhundert mit einer Mauer befestigt; erhaltene Teile dieser Befestigung wurden 1985 rekonstruiert. Eine eigene Entwicklungsgeschichte besitzt die Kirche Unserer Lieben Frau vom Skapulier. Sie entstand aus einer im 15. Jahrhundert errichteten Bergmannskapelle über einem Bergwerksstollen und wurde 1708 um ein Kirchenschiff erweitert. Zu den bedeutenden Kulturdenkmälern von Banská Belá gehört außerdem die Rokokokapelle des heiligen Johannes Nepomuk.
Geschichte
Die montanhistorische Prägung zeigt sich auch im Belianska-Erbstollen, der zu den technischen Kulturdenkmälern in Banská Belá gehört. Die montanhistorische Lokalität Banská Belá–Nová šachta wird durch eine markante Halde im Zentrum von Banská Belá dokumentiert. Historisch war Banská Belá eine der sieben mittelslowakischen Bergstädte und hat sich ihren durch das hügelige Gelände geprägten ländlichen Charakter bewahrt. Zugleich gehört der Ort zum Banskoštiavnický Geopark, der seit 2016 ein nationaler Geopark der Slowakischen Republik ist.
Traditionen
Die religiöse Geschichte ist bis in die Gegenwart mit einem wiederkehrenden Brauch verbunden: In Banská Belá finden seit 1713 jedes Jahr Wallfahrten zum Fest Unserer Lieben Frau vom Skapulier statt. Am Halčiansky tajch findet außerdem die traditionelle Kulturveranstaltung „Výlov krokodíla“ mit einem umfangreichen Kulturprogramm statt. Dieser besondere Volksbrauch besteht seit 1962.
Natur
Der Halčiansky tajch gehört zum System der Štiavnica-Tajchy, einer Gruppe von im 18. Jahrhundert für den Bergbau angelegten Stauseen. Er ist mit dem Tal Halča von Banská Belá verbunden. Ein weiterer Bergbaustausee ist das Wasserbauwerk Jasenica im Katastergebiet von Banská Belá in Richtung Kysyhýbel; auch Jasenica gehört zum System der Štiavnica-Tajchy.
Unterwegs
Mit Banská Belá verbunden ist die normalspurige Eisenbahnstrecke Hronská Dúbrava–Banská Štiavnica, die Trať mládeže genannt wird. Sie nahm 1949 den Betrieb auf und ersetzte eine 1873 gebaute Schmalspurbahn. Regionale Busverbindungen verbinden Banská Belá mit Banská Štiavnica, Zvolen und Banská Bystrica.
Auch zwei Radverbindungen sind mit dem Ort verknüpft. Der Beliansky okruh ist in beiden Richtungen befahrbar, beginnt beim Werk Dinas in Banská Belá und endet im Ortskern von Banská Belá. Štiavnicka Anča ist eine grün markierte, in beiden Richtungen befahrbare Radroute und endet am Orientierungspunkt Banská Belá.
Weitere Orte
Ergänzende Ortsverweise führen zu Podhorie, Štiavnické Bane, Banska Stiavnica, Svätý Anton, Vysoká, Ilija, Banský Studenec und Kozelník.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Banská Štiavnica.